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Tauchsafaris · Ägypten

Heaven Saphir – Holz, Weite und große Riffe im Roten Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Heaven Saphir verbindet ein gepflegtes Holzschiff mit Routen zu den starken Strömungs- und Großfischplätzen des ägyptischen Roten Meeres.
  • Das Tauchdeck ist auf intensive Safaris ausgelegt: Nitrox aus der Membrananlage, Trimix für technisches Tauchen und zwei schnelle Beiboote.
  • Drei Sonnendecks, darunter ein beschattetes Hauptdeck, geben zwischen den Tauchgängen mehr Platz als viele vergleichbare Boote.
  • Die ausgeschriebenen Reisen dauern acht Tage und sieben Nächte und starten meist in Port Ghalib.

Die Einladung

Die Heaven Saphir ist für Taucher gebaut, die im Roten Meer nicht bei einem einzigen Riff bleiben wollen. Je nach Abfahrt führt sie zu den Brothers, zum Daedalus Reef, nach Elphinstone, in die Fury Shoals oder auf südliche Routen mit Rocky Island. Das Schiff verbindet lange Tage im Wasser mit einem Innenleben, das nicht nach anonymem Hotel wirkt: Holz, ein großer Salon, mehrere Außenflächen und eine Crew, die sich um die praktischen Dinge kümmert, bevor sie zum Problem werden. An Bord geht man nicht, um möglichst viel Zeit in einer Kabine zu verbringen. Man sucht Wände, Strömung, Haie, Korallengärten und den nächsten Einstieg vom Beiboot aus. Wer nach einer Woche viele verschiedene Riffcharaktere sehen und dabei eine gut organisierte Tauchbasis unter den Füßen haben möchte, findet hier den richtigen Ansatz.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Heaven Saphir wie ein richtiges Arbeitsschiff für lange Tauchreisen, nicht wie ein schwimmender Neubau mit glatten Hotelflächen. Der hölzerne Rumpf gibt dem Boot Wärme und Charakter; an Bord mischen sich Salon, Bar und offene Decks zu einem Raum, in dem die Wege schnell vertraut werden. Die Renovierung im Jahr 2023 zeigt sich dort, wo es auf einer Safari zählt: Die Innenbereiche sind gepflegt, die Kabinen sauber, und die Technik wird von der Crew ernst genommen. Im Salon gibt es Klimaanlage, Bildschirm und DVD-Anlage, draußen mehrere Ebenen für Sonne und Wind. Das Boot bietet genug Ausweichmöglichkeiten, wenn zwanzig Menschen nach dem Tauchgang gleichzeitig zurückkommen. Es bleibt trotzdem ein Schiff. Man bewegt sich über Treppen, hört die Maschinen und lebt eine Woche lang näher am Wasser als an Land.

Die Stimmung an Bord

Die Heaven Saphir wird von einer Crew getragen, die im Tagesablauf sichtbar bleibt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Rückkehrende Taucher beschreiben das Boot als sauber, sicher und technisch gut betreut; besonders die Hilfsbereitschaft und der Umgang der Crew werden immer wieder positiv erlebt. Das zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern beim Nachfüllen der Flaschen, beim kurzen Griff an ein Ausrüstungsteil und bei der Geduld im Briefing. Nach einigen Tagen kennt man die Gesichter, die morgens Kaffee bereitstellen, das Beiboot fahren oder nach einem langen Tauchgang die nassen Sachen aus dem Weg räumen. Abends sitzt die Gruppe im Salon oder draußen zusammen und redet über Tiere, Strömung und die Bilder des Tages. Die Atmosphäre ist eher gemeinschaftlich als formell. Man kommt als Tauchgruppe an und geht meist mit mehr als nur einer Liste gesehener Arten von Bord.

Die Tauchplätze

Die Tauchplätze dieser Reisen reichen von flachen Korallengärten bis zu tiefen Außenriffen. Elphinstone vor Marsa Alam fällt mit seiner Offshore-Lage, den Wänden und Begegnungen mit großen Pelagiern auf; die maximale Tiefe beträgt -60 m. Rocky Island verbindet pelagische Tiere mit mächtigen Strömungen. Carless Reef bei Hurghada reicht bis -40 m und ist bekannt für frei im Blau patrouillierende Muränen. In den Fury Shoals liegen komplexe Riffsysteme mit Korallen, Lagunen und unterschiedlichen Tauchprofilen. Umm Gamar bietet bei maximal -30 m Wrackreste und eine Grotte, während Shaab Abu Nuhas bei -30 m Korallengärten und Fischschwärme verbindet. Fanadir North und South, Gotha Abu Galawa, Sachwa Abu Galawa und Gotha Abu Nugar North stehen für Riffwände, Weichkorallen, Sandflächen und flache Gärten; ihre Maximalen liegen zwischen -9 m und -35 m. Brothers Islands reichen bis -85 m, die Numidia bis -80 m. Ausgeschrieben sind acht Tage und sieben Nächte, unter anderem Brothers–Daedalus–Elphinstone, Daedalus–Fury Shoals, Dolphin Joy & Relax, Daedalus–Rocky Island–Elphinstone und Southern Route–St. John’s.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig Muränen und Carangiden, dazu Riffhaie, Thunfische, Delfine, Napoleon-Lippfische und Hammerhaie. Je nach Platz kommen Mantarochen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Weißspitzenriffhaie, graue Riffhaie, Weichkorallen, Skorpionfische und Rotfeuerfische dazu. An den Außenriffen kann die Strömung Großfische ins Blau bringen; eine Sichtung bleibt trotzdem eine Begegnung und kein Versprechen. Elphinstone ist der besondere Platz für Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie und Riesen-Carangiden. An den Brothers Islands können Anemonen und pelagische Haie den Tauchgang prägen. Fury Shoals ist der Ort für den Drückerfisch, Umm Gamar für Gaterin, Fledermausfisch und Krokodilfisch. Shaab Abu Nuhas bringt Glasfische und Schmetterlingsfische in die Korallengärten, Fanadir North den Steinfisch. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der einzige gelistete Platz für den großen Zackenbarsch und verbindet diese Begegnung mit drei Wracks. Genau diese Unterschiede machen die langen Überfahrten sinnvoll.

Die, die euch ins Wasser bringen

Zwei erfahrene Tauchguides begleiten die Safaris; das Verhältnis ist auf etwa einen Guide pro Taucher ausgelegt. Die Crew spricht Arabisch, Englisch und Deutsch. Getaucht wird in organisierten Gruppen mit Briefing vor dem Einstieg, während die Beiboote den Weg zum Riff und zurück übernehmen. Voraussetzung sind mindestens 20 Tauchgänge und eine OWD-Zertifizierung oder ein gleichwertiger Abschluss. Das passt zu den anspruchsvolleren Zielen der Heaven Saphir, ersetzt aber nicht die eigene Einschätzung von Strömung, Tiefe und Erfahrung. Nitrox-Tauchen und technisches Tauchen werden unterstützt; ein Nitroxkurs kann an Bord stattfinden. Für Sicherheit sind die üblichen Navigations- und Notfallmittel des Schiffes vorhanden, dazu Sauerstoff an Bord und zwei Beiboote für die Tauchgänge. Wer ein eigenes Profil, eine Kamera oder technische Ausrüstung mitbringt, sollte es beim Briefing klar ansprechen. Dann kann die Gruppe sinnvoll eingeteilt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen 12-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschlüssen bereit. Gefüllt wird mit Bauer-II-Marine-Kompressoren, zwei mit 250 Litern und einer mit 150 Litern; die Nitrox-Membrananlage liefert Nitrox, gegen Aufpreis. Für technisches Tauchen ist Trimix verfügbar, außerdem gibt es Unterstützung für Rebreather und Sauerstoff an Bord. 15-Liter-Flaschen können angefragt werden. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Das Deck ist geräumig und teilweise beschattet, mit Kameratisch, separaten Spülbecken für Unterwasserkameras, Stauraum und Ladestationen. Zwei aufblasbare Beiboote mit 40-PS-Außenbordmotoren bringen die Taucher zu den Riffen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Nach dem Tauchgang führen die Wege direkt zurück zu Flaschen, Spülung und Deck. Das ist keine Nebensache: Bei mehreren Tauchgängen am Tag entscheidet ein gut organisierter Ablauf darüber, ob das Deck entlastet oder im Weg steht.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die drei Sonnendecks, den beschatteten Bereich am Hauptdeck, den klimatisierten Salon und die Bar. Wer Ruhe braucht, findet einen Platz mit Wind und Abstand; wer die letzte Begegnung besprechen möchte, landet meist dort, wo die anderen gerade ihre Ausrüstung auseinandernehmen oder Fotos ansehen. Das Hauptdeck ist dabei mehr als eine Liegefläche: Es nimmt die Hitze aus der Pause, wenn die Sonne zu stark wird, und gibt Raum für Handtücher, Bücher und Gespräche. Während der Fahrt verändert sich der Blick von Riff zu offenem Wasser, ohne dass dafür ein Ausflug organisiert werden muss. Für Fotografen gibt es eine eigene Kamerastation, Ladestellen und Stauraum. An einem tauchfreien Nachmittag kann man an Land gehen oder einfach an Bord bleiben. Beides passt zu diesem Schiff.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Einstieg mit dem Briefing. Danach wird angezogen, die Flaschen werden übernommen und das Beiboot bringt die Gruppe zum Riff oder zum geplanten Absetzpunkt. Nach der Rückkehr folgen Dusche, Frühstück oder eine weitere Mahlzeit, dann werden Ausrüstung und Kameras für den nächsten Tauchgang vorbereitet. Während das Schiff Fahrt macht, verlagert sich die Gruppe auf die Sonnendecks oder in den Salon; die Crew nutzt diese Zeit, um Flaschen zu füllen und den nächsten Platz vorzubereiten. Später geht es wieder ins Wasser, je nach Route an eine Wand, in einen Korallengarten, zu einem Wrack oder an ein Außenriff. An Plätzen wie Gotha Abu Galawa und Sachwa Abu Galawa kann auch ein Nachttauchgang zum Programm gehören. Danach wird gegessen, fotografiert und über die Sichtungen gesprochen. Am nächsten Tag beginnt alles wieder mit dem ersten Briefing.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokaler ägyptischer Küche. Vollpension, Snacks über den Tag sowie warme und kalte alkoholfreie Getränke gehören zum Bordalltag; alkoholische Getränke und Spirituosen sind ebenfalls erhältlich. Gegessen wird nicht nur zu einer großen festen Mahlzeit, sondern so, dass es zu den Tauchgängen passt: etwas nach dem Wasser, eine richtige Mahlzeit, später wieder ein Snack. Genau das braucht eine Safari, auf der der Körper zwischen Aufstehen, Anrödeln, Aussteigen, Rückkehr und Duschen kaum lange Pausen kennt. Der Koch Saed sorgt dafür, dass aus diesen Mahlzeiten mehr wird als Kalorien zwischen zwei Briefings. Die Küche muss nicht spektakulär auftreten. Sie muss nach einem frühen Tauchgang funktionieren, nach einer langen Überfahrt willkommen sein und abends noch genug auf den Tisch bringen, damit der nächste Tag nicht mit leerem Tank beginnt.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in sechs Standardkabinen mit zwei Einzelbetten, drei Honeymoon-Suiten mit Doppelbett oder der Executive Suite auf dem Hauptdeck. Jede Kabine hat Klimaanlage, Kühlschrank, Musikplayer, Stauraum und ein eigenes Bad mit großer Duschkabine. Das ist auf einer Tauchwoche wichtiger als dekorative Details: Nasse Sachen verschwinden aus dem Weg, Trinkwasser bleibt kühl, und nach dem letzten Tauchgang gibt es einen Rückzugsort mit eigener Tür. Die Kabinen liegen auf verschiedenen Ebenen, deshalb unterscheiden sich Atmosphäre und Zugang je nach Kategorie. Im Salon bleibt Licht an, Stimmen tragen durch den Gang, und draußen kann der Wind über das Deck gehen. Wer absolute Landruhe erwartet, sollte ein Schiff nicht mit einem Hotel verwechseln. Wer das Arbeiten des Bootes als Teil der Reise akzeptiert, schläft hier mit dem Meer direkt vor der Tür.

Standard-Kabine (#1-6)

Suite Honeymoon (#7-9)

Executive-Suite (#10)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die ausgeschriebenen Safaris starten und enden in Port Ghalib; einzelne Fahrten verbinden Port Ghalib mit Hurghada. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Der Transfer zum Schiff wird vor der Reise mit dem Veranstalter abgestimmt, damit Ankunft, Einschiffung und Gepäck zusammenpassen. Eine Anreise am Vortag ist die entspanntere Wahl, besonders wenn der Flug nicht direkt bis zum Hafen führt.

Baujahr
2004
Jahr der Renovierung
2023
Länge
36 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Motoren
MAN Turbo, 2 × 550 PS
Beiboote
2 Schlauchboote mit 40-PS-Außenbordmotoren
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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