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Tauchsafaris · Ägypten

Iceberg – kleine Safari, große Tauchplätze

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Mit maximal acht Gästen bleibt die Iceberg persönlich und überschaubar.
  • Die Routen reichen vom kurzen Overnight-Trip bis zur fünftägigen Wrackreise zur Thistlegorm und nach Abu Nuhas.
  • Nitrox, Nachttauchgänge, DIN-Adapter und ein schattiges Tauchdeck gehören zum Bordkonzept.
  • Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Französisch und richtet die Tauchgänge am Niveau der Gruppe aus.

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Die Einladung

Die Iceberg ist für Taucher, die keine schwimmende Hotelanlage suchen, sondern ein kleines Boot mit direktem Weg ins Wasser. Acht Gäste bilden eine überschaubare Gruppe: Man bleibt nicht anonym, und die Crew kann die Tauchplätze an das Niveau anpassen, ohne aus jedem Briefing eine Großveranstaltung zu machen. Dazu kommen sehr unterschiedliche Routen. Ein kurzer Aufenthalt führt zu den Riffen vor Hurghada, längere Fahrten verbinden Korallengärten, Strömungsplätze und historische Wracks bis zur Thistlegorm und nach Abu Nuhas. Das passt zu Reisenden, die sich nicht auf eine einzige Art von Tauchgang festlegen wollen. Wer morgens Wrackfracht sehen, später über ein Riff fliegen und nachts noch einmal ins Wasser möchte, findet hier das passende Format. Die Iceberg lebt weniger von Größe als von Nähe: zur Crew, zur Tauchgruppe und zum eigentlichen Grund der Reise.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Iceberg wie ein Boot, das für das Wasser und nicht für lange Wege an Land gebaut wurde. Alles liegt nah beieinander: Salon, Außenbereiche und der Zugang zum Tauchdeck. Das macht den Bordalltag unkompliziert, besonders wenn zwischen zwei Tauchgängen nur Zeit für eine Dusche, ein Getränk und ein paar Minuten im Schatten bleibt. Die überschaubare Größe verändert auch die Gruppe. Schon nach kurzer Zeit weiß man, wer früh ins Wasser geht, wer mit der Kamera arbeitet und wer beim Briefing die Karte studiert. Innen gibt es einen klimatisierten Salon, außen Terrasse und Beobachtungsdeck. Die Iceberg wurde renoviert und bleibt dabei ein Tauchschiff: Der Platz ist auf Bewegung, Ausrüstung und kurze Wege ausgelegt, nicht auf repräsentative Hotelräume.

Die Stimmung an Bord

Die Iceberg richtet sich an Menschen, denen die Qualität der Crew wichtiger ist als ein möglichst großes Schiff. Bei maximal acht Gästen bleibt sichtbar, wer Hilfe braucht, wer noch Fragen zum nächsten Tauchgang hat und wer lieber eine ruhigere Stelle im Riff besucht. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Französisch. Besonders entscheidend ist die Bereitschaft, die Reise an die Bedürfnisse und das Niveau der Gruppe anzupassen. Dadurch entsteht keine starre Abfolge, in der jeder Tauchgang gleich abläuft. Abends bleibt Zeit für das Essen im Freien, ein Getränk oder die Nachbesprechung eines Wracks. Die Atmosphäre muss nicht künstlich belebt werden: Auf einem kleinen Boot begegnet man sich immer wieder, und aus der Tauchgruppe wird schnell eine gemeinsame Reisegesellschaft.

Die Tauchplätze

Die Routen verbinden die Riffe vor Hurghada mit Wracks und Plätzen im nördlichen Roten Meer. Hurghada North ist als Reise mit fünf Tagen und vier Nächten verzeichnet; der Overnight-Trip zum Tauchen und Schnorcheln dauert zwei Tage und eine Nacht. Die Special Wreck Trip führt zur Thistlegorm, nach Abu Nuhas und zum Small Gubal und dauert ebenfalls fünf Tage und vier Nächte. An der Thistlegorm liegt das Wrack mit seiner erhaltenen Kriegsfracht bis maximal -32 m. Ulysses reicht bis maximal -27 m, die Rosalie Moller bis maximal -50 m. Shaab Ruhr Umm Gamar bietet drei Wracks, ein ovales Riff und Tiefen bis -40 m; El Fanadir verbindet Wand und Plateau bis -40 m. Flacher geht es in Shaab Sabina bis -14 m, El Fanous East bis -18 m und El Fanous West bis -15 m. Rocky Island setzt auf Strömung und pelagische Begegnungen, Carless Reef reicht bis -40 m.

Was man unter Wasser trifft

Über die Route verteilt begegnet man typischen Bewohnern des Roten Meeres: Muränen, Carangiden, Riffhaien, Thunfischen, Schildkröten, Barrakudas, Zackenbarschen, Napoleons und Fahnenbarschen. In den Korallengärten kommen Doktorfische, Schmetterlingsfische, Papageifische, Füsiliere und Nacktschnecken dazu. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen an anderer Stelle. An Rocky Island kann eine Mantarochen-Begegnung den Tauchgang bestimmen; an Carless Reef werden Weißspitzen-Riffhaie, ozeanische Weißspitzenhaie, Gorgonien und Kaiserfische genannt. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Platz für Graue Riffhaie und den Riesen-Zackenbarsch. Shaab Sabina fällt durch Hartkorallen und Riffbarsche auf, El Fanadir durch Gaterine. Bei Shaab El Erg kann ein Oktopus zwischen dem Riff auftauchen, während an der Rosalie Moller die Großaugen-Makrele zum Wrackerlebnis gehört. Nichts davon ist garantiert. Genau deshalb bleibt der Blick unter Wasser offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Französisch und ist in Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Funk, GPS, Radar, Sonar und ein Rückrufsystem über die Bordkommunikation gehören zur Sicherheitsausstattung; Rettungsboote, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher sind ebenfalls vorhanden. Die Tauchplätze werden entsprechend dem Niveau der Gruppe ausgewählt. Das ist gerade auf einer Route mit Wracks, Strömungsplätzen und tieferen Riffen wichtig, weil nicht jeder Tauchgang dieselbe Erfahrung verlangt. Über das genaue Verhältnis von Guides zu Tauchern, geforderte Brevets oder eine Mindestzahl an Tauchgängen macht das Schiff keine allgemeine Vorgabe. Wer eine private Begleitung oder eine Ausbildung braucht, kann dafür einen privaten Tauchguide beziehungsweise Brevetkurse dazubuchen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für mehrere Taucharten ausgelegt und bleibt dabei teilweise beschattet. Eine Plattform führt ins Wasser, Beiboote unterstützen den Ein- und Ausstieg an den Tauchplätzen. Nitrox ist kostenlos verfügbar; DIN-Adapter sind vorhanden. Auch technische Tauchgänge und Sidemount werden berücksichtigt. Für die Ausrüstung gibt es Spülbecken, für Kameras einen getrennten Spülbereich und Stationen zum Laden elektrischer Geräte. Nach dem Tauchgang stehen warme Duschen an Bord bereit, zusätzlich gibt es Außenduschen. Verleihmaterial ist möglich, konkrete Marken oder Flaschengrößen sind nicht angegeben. Das ist kein Deck, auf dem man seine Ausrüstung über weite Wege tragen muss. Flasche, Anzug, Kamera und Boje bleiben im Ablauf dort, wo sie gebraucht werden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere kleine Bereiche: ein klimatisierter Salon, die Terrasse, das Beobachtungsdeck und der schattige Platz am Tauchbereich. Wer Abstand braucht, kann lesen oder sich im Innenraum zurückziehen; wer noch bei den Tauchgängen bleiben möchte, findet draußen Platz für Logbuch, Kamera und Gespräche. Eine separate Spülmöglichkeit für Kameras hilft, wenn nach dem Tauchgang nicht sofort alles verstaut werden soll. Während der Fahrt beobachtet man das Wasser vom Deck aus, statt die Zeit in einem großen Gemeinschaftsraum abzusitzen. An ruhigeren Nachmittagen stehen Bibliothek sowie Audio- und Video-Unterhaltung bereit. Der Platz ist begrenzt, aber sinnvoll verteilt: Schatten für die Pause, Sonne für das Trocknen und ein Innenraum, wenn Wind oder Hitze zu viel werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing vor dem Tauchgang und endet nicht zwingend nach dem letzten Tagesgang: Nachttauchgänge sind eingeschlossen. Dazwischen liegen die Mahlzeiten, kurze Wege über das Tauchdeck, Duschen, Ausrüstungschecks und die Pause im Schatten oder im Salon. Wenn das Schiff zum nächsten Platz fährt, wird aus der Oberflächenpause eine kleine Passage, bei der man vom Beobachtungsdeck aus das Wasser verfolgt. Die einzelnen Tauchgänge werden an Route, Platz und Niveau der Gruppe angepasst; feste Uhrzeiten für Wecken und Briefings sind nicht angegeben. Sicher ist der Wechsel aus Briefing, Wasser, Essen, Ruhe und erneutem Einstieg. Bei einer Wrackroute verschiebt sich der Schwerpunkt auf die Fahrten und die Geschichte der Plätze, bei einem kurzen Overnight-Trip bleibt der Ablauf entsprechend verdichtet.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche und arbeitet als Buffet. Dazu kommen Snacks über den Tag, sodass zwischen mehreren Tauchgängen niemand auf die nächste große Mahlzeit warten muss. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Gegessen wird nicht nur im klimatisierten Innenbereich: Abendessen im Freien, ein Grillabend am Strand und ein Barbecue gehören zu den möglichen Momenten, in denen die Gruppe den Tauchanzug gegen trockene Kleidung tauscht. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar; Bier und Wein werden angeboten. Auf einer Tauchsafari ist der Esstisch mehr als ein Platz für Kalorien. Hier werden Sichtungen verglichen, der nächste Tauchplatz besprochen und die Frage geklärt, wer beim Nachttauchgang mit ins Wasser geht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem unteren Deck; die Kabinen im vorderen Bereich haben Bullaugen, Klimaanlage und ein eigenes Bad. Zur Auswahl stehen die Kategorien Cabin 1 & 2, Cabin 3 und Suite. Viel wichtiger als eine lange Ausstattungsliste ist nach einem Tauchtag, dass die Kabine einen abgeschlossenen Rückzugsort bietet, während Handtücher und tägliche Reinigung den Ablauf einfach halten. Das Bullauge bringt Tageslicht in den Raum, die Klimaanlage hilft nach warmen Tauchgängen beim Schlafen. Wer eine Kabine im vorderen Bereich bucht, liegt näher am Bug und damit in einem anderen Teil des Schiffs als die Außenflächen, auf denen sich tagsüber die Gruppe verteilt. Die Nächte bleiben zweckmäßig und ruhig genug für das, worauf es am nächsten Morgen ankommt: ausgeschlafen ins Wasser zu gehen.

Kabine 1 & 2

Kabine 3

Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Iceberg startet und endet in Hurghada. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Die Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit die Einschiffung nicht vom letzten Flug des Tages abhängt.

Decksplan

Baujahr
2012
Jahr der Renovierung
2023
Länge
22.85
Breite
6,2 m
Maximale Passagierzahl
8
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
2 × V10-Motoren mit 850 PS
Reisegeschwindigkeit
15 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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