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Tauchsafaris · Ägypten

Snefro Spirit – Rotes Meer zwischen Wracks und Riffen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Snefro Spirit verbindet auf ihren Safaris die Wracks von Abu Nuhas und der Thistlegorm mit den Riffen von Ras Mohammed, Tiran und dem nördlichen Roten Meer.
  • Das Tauchschiff wurde 2022 renoviert und bietet klimatisierte Kabinen, zwei Zodiacs sowie kostenloses Nitrox.
  • An Bord gibt es zwei Sonnendecks und ein SkyDeck mit Bar, dazu einen schattigen Tauchbereich für die Pausen zwischen den Sprüngen.
  • Die Crew wird für Organisation, Hilfsbereitschaft, Verpflegung und Tauchbetrieb besonders gut bewertet.

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Die Einladung

Die Snefro Spirit passt zu Tauchern, die in einer Reise mehr als ein einzelnes Riff suchen. Hier liegen historische Wracks, steile Riffwände und strömungsreiche Außenriffe auf derselben Route: die Thistlegorm, Abu Nuhas, die Straße von Gubal, Tiran und Ras Mohammed. Dazu kommt eine Crew, die den Ablauf offenbar im Griff hat, ohne den Tauchbetrieb unnötig kompliziert zu machen. Wer morgens am Wrack entlangfliegen, später durch Korallengärten ziehen und dazwischen einfach verlässlich ins Wasser gebracht werden möchte, findet hier den richtigen Ansatz. Die Snefro Spirit ist kein Schiff für eine reine Badepause mit gelegentlichem Tauchgang. Ihr sinnvollster Platz ist der eines Tauchers, der viele verschiedene Unterwasserlandschaften sehen will und abends lieber über den letzten Tauchgang spricht als über die Einrichtung seiner Kabine.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Snefro Spirit wie ein Arbeitsboot für lange Tage auf See, nicht wie ein schwimmendes Hotel mit aufgesetztem Tauchbetrieb. Der Rumpf und die Aufbauten tragen die Spuren eines Schiffs, das regelmäßig unterwegs ist; die Renovierung bringt dort Ordnung zurück, wo sie im täglichen Betrieb zählt. Im Inneren geht es direkt zu: Salon, Kabinen und Tauchbereich liegen so beieinander, dass niemand lange Wege mit nasser Ausrüstung zurücklegen muss. Man hört den Betrieb des Schiffs, die Schritte an Deck und später die Motoren, wenn die nächste Strecke beginnt. Dafür ist der Zugang zum Meer nah und praktisch. Das Schiff nimmt bis zu achtzehn Gäste auf, bleibt also groß genug für mehrere Gruppen und klein genug, dass man sich nach kurzer Zeit nicht mehr fremd ist.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von großen Abendprogrammen als von dem, was nach einem langen Tauchtag entsteht. Die Gäste treffen sich wieder am Tisch, vergleichen Sichtungen und helfen sich beim nächsten Anlegen der Ausrüstung. Die Crew bleibt dabei sichtbar: Sie organisiert, trägt, erklärt und reagiert, wenn jemand etwas braucht. Genau diese Haltung zieht sich durch die Rückmeldungen zur Snefro Spirit: warm, freundlich, professionell und aufmerksam, ohne dass daraus eine aufdringliche Show wird. Mit bis zu achtzehn Gästen entsteht eine überschaubare Gruppe, in der man sich schnell kennt. Abends gibt es den klimatisierten Salon, Audio- und Videounterhaltung, Gespräche an der Bar oder einfach Ruhe auf dem Deck. Wer ein Schiff sucht, auf dem die Crew den Ablauf erleichtert und nicht dauernd im Mittelpunkt stehen muss, dürfte sich hier wohlfühlen.

Die Tauchplätze

Die Route verbindet die Thistlegorm und Ras Mohammed mit den Riffen der Straße von Tiran, den Außenriffen bei Sharm el Sheikh, Abu Nuhas und der Straße von Gubal. Die ausgeschriebene Mini-Safari Thistlegorm–Ras Mohammed ab Sharm el Sheikh dauert vier Tage und drei Nächte; außerdem werden siebennächtige Reisen mit mehr als zwanzig Tauchgängen angeboten. Die Thistlegorm liegt bis 32 Meter tief und zeigt ihre Ladung als Unterwasser-Zeitkapsel zwischen Barrakudas, großen Thunfischen und Fledermausfischen. Die Rosalie Moller reicht bis 50 Meter; dort können Barrakudas, Thunfische, Stachelmakrelen und Zackenbarsche über dem gut erhaltenen Wrack stehen. An Ulysses geht es bis 27 Meter in die Geschichte eines weiteren Wracks. Thomas Reef fällt bis 90 Meter ab, mit Gorgonien an den Wänden und pelagischen Besuchern im Blau. Woodhouse Reef ist ein Driftplatz; Gordon Reef reicht bis 30 Meter und trägt mit der Loullia ein markantes Wrack. Ras Nasrani fällt bis 60 Meter ab. Far Garden und Near Garden reichen bis 25 Meter, Ras Bob bis 15 Meter. Abu Nuhas und die Straße von Gubal verbinden weitere Wracks mit Riffleben und Strömung.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen dieselben großen Bewohner des Roten Meeres: Muränen, Feuerfische, Zackenbarsche, Riffhaie, Barrakudas, Stachelmakrelen, Napoleons und Weichkorallen. Mantarochen, Schildkröten und Walhaie gehören ebenfalls zum möglichen Bild, besonders dort, wo Strömung Nahrung an die Riffkante bringt. Das Blau bleibt dabei wichtig: An den Außenriffen kann ein Hammerhai oder ein Thunfisch auftauchen, muss es aber nicht. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen in den Details. An der Thistlegorm sind Delfine und Fledermausfische verzeichnet. Near Garden ist der Platz für den Grauen Riffhai und den Kaiserfisch. Der Weißspitzen-Hochseehai gehört zu Ras Nasrani, die Grüne Meeresschildkröte zu Woodhouse Reef. Gordon Reef bietet Gartenaale, Steinfische und Trompetenfische. Im Sommer können an Thomas Reef Hammerhaie vorbeiziehen. An Near Garden und Far Garden führen sandige Plateaus zu steilen Wänden; dort wechseln kleine Rifffische und große Besucher auf engem Raum.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. Das erleichtert die Briefings gerade dann, wenn ein Tauchgang an einer Steilwand oder in Strömung mehr verlangt als eine kurze Tiefenangabe. Die Gruppenorganisation, das Verhältnis von Guide zu Tauchern und die Qualifikationen der einzelnen Guides sind nicht näher beschrieben. Fest steht die Sicherheitsausstattung: Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, ausgebildete Ersthelfer, Funk, GPS, Radar, Sonar, Notrufsysteme und Rettungsmittel sind an Bord. Die Reiserouten reichen von einfachen Riffabschnitten bis zu anspruchsvollen Außenriffen und tiefen Wracks. Für die Rosalie Moller, Thomas Reef oder die Thistlegorm braucht es daher passende Erfahrung und eine ehrliche Einschätzung des eigenen Ausbildungsstands. Ob einzelne Kurse an Bord stattfinden oder eine bestimmte Mindestzahl an Tauchgängen verlangt wird, bleibt offen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf viele Sprünge ausgelegt: Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform am Heck und zwei Zodiacs mit Außenbordmotoren. Die Zodiacs bringen die Gruppen direkt zum Einstieg und nehmen sie dort wieder auf, wo sie nach dem Tauchgang auftauchen; das spart lange Rückwege zum Schiff, besonders bei Strömungstauchgängen. Standardmäßig stehen zwölf Liter Flaschen mit DIN- und INT-Anschluss bereit. Fünfzehn Liter Flaschen können gegen Aufpreis gemietet werden. Nitrox wird kostenlos angeboten und über ein Membransystem erzeugt. Adapter für DIN sind vorhanden, Sidemount-Tauchen ist möglich. Zwei Bauer-Mariner-Kompressoren gehören zur Füllanlage. Für die Zeit danach gibt es Außenduschen mit warmem Wasser, Spülmöglichkeiten und Handtücher für Kabine und Deck. Eine Marke für Mietausrüstung, einen Fototisch oder ein eigenes Spülbecken nennt die Ausstattung nicht.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen gibt es einen schattigen Bereich am Tauchdeck, zwei Sonnendecks und ein SkyDeck mit Bar. Dort kann man die Flasche abstellen, die Ausrüstung trocknen lassen und mit einem Getränk auf den nächsten Sprung warten, ohne den Betrieb im Weg zu haben. Wer Sonne möchte, findet Liegeflächen; wer nach einem frühen Tauchgang Schatten braucht, zieht sich unter die Überdachung zurück. Der klimatisierte Salon und die Bibliothek sind die ruhigeren Rückzugsorte, wenn Wind, Sonne oder Müdigkeit zu viel werden. Auf längeren Fahrten verschiebt sich der Blick vom Riff zur offenen See. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich im Salon, auf dem Deck oder in der Sauna verbringen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Sonne das Deck heiß macht. Danach geht es ins Wasser, zurück zum Schiff, Flasche wechseln, etwas essen und wieder hinaus. Auf einer siebennächtigen Safari sind mehr als zwanzig Tauchgänge vorgesehen; die Mahlzeiten liegen zwischen den Sprüngen, nicht irgendwann am Rand des Tages. Während das Schiff den nächsten Abschnitt fährt, bleibt Zeit für Schlaf, Schatten, Sonne oder ein Gespräch im Salon. Die Zodiacs übernehmen die Wege zu den Einstiegen und holen die Taucher nach Strömungstauchgängen wieder ab. Je nach Route folgt am Nachmittag ein weiterer Riff- oder Wracktauchgang; ein Nachttauchgang ist dort möglich, wo der Ablauf und die Bedingungen es erlauben. Danach werden die Logbücher voller, die Stimmen leiser und die Ausrüstung für den nächsten Morgen vorbereitet. Feste Uhrzeiten sind nicht angegeben. Die Reihenfolge ist klar: Briefing, Wasser, Essen, Pause, nächster Sprung.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet mit westlicher und lokaler Küche. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Snacks begleiten den Tag. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen und müssen deshalb vor allem funktionieren: etwas nehmen, essen, trinken, wieder an Deck. Bei vier Tauchgängen wäre ein schweres Menü zur falschen Zeit eher ein Hindernis als ein Vorteil. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Punkten der Bewertungen; zurückkehrende Gäste beschreiben das Essen als schmackhaft und die Versorgung als zuverlässig. Dazu passen die kleinen Dinge, die auf See schnell wichtig werden: ein Snack, wenn der Hunger zwischen zwei Sprüngen kommt, und ein Tisch, an dem die Gruppe nach dem Tauchgang wieder zusammenfindet.

Die Nächte auf See

Die Nächte teilen sich auf Twin-Kabinen im Unterdeck und eine Master Suite im Oberdeck auf. Private Badezimmer, Klimaanlage und warme Duschen nehmen den harten Teil einer langen Tauchsafari aus dem Abend. Die Panoramafenster in den Kabinen bringen Tageslicht hinein; wer im Unterdeck schläft, liegt näher am Arbeitsgeräusch des Schiffs und sollte das bei der Wahl bedenken. Nach dem letzten Tauchgang wird aus dem Tauchbetrieb langsam Ruhe: Licht im Salon, trockene Handtücher, ein kurzer Weg zur Dusche und danach die Koje. Viel Raum für persönliche Dinge darf man auf einem Safari-Schiff nicht erwarten. Der Wert liegt hier nicht in großzügigem Wohnen, sondern darin, dass die Kabine ihren Zweck erfüllt und man am nächsten Morgen wieder ohne Umstände auf dem Tauchdeck steht.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Master-Suite, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Snefro Spirit startet und endet in Sharm el Sheikh. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Auch der Transfer zum Schiff wird von der Organisation übernommen; die genauen Abholinformationen erhält man vor der Abreise. Wer nicht unter Zeitdruck an Bord kommen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Snefro Spirit ist Premier-Mitglied des Green Fins-Netzwerks in Ägypten. Damit ist sie in eine überprüfbare Initiative eingebunden, die umweltschonenderes Verhalten beim Tauchen und an Bord fördert.

Baujahr
2008
Jahr der Renovierung
2022
Länge
33 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2 × 510 PS G.M.
Beiboote
2 Zodiac mit 25 PS Außenborder
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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