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Sharm El Sheikh · Ägypten · Rotes Meer

Max. Tiefe · 17 m

Shag Rock, Sharm El-Sheikh: Wrack- und Riff-Tauchgang im Roten Meer

Shag Rock bietet eine einzigartige Kombination aus einem gut erhaltenen historischen Wrack und einem lebendigen Riff mit vielfältigem Meeresleben, das Taucher aller Erfahrungsstufen begeistert.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Gut erhaltenes Wrack der Kingston mit offener Struktur und intakter Schraube
  • Zugängliche Tiefen von 4 bis 17 Metern, geeignet für Taucher ab Level 1
  • Begegnungen mit Weißspitzen-Riffhaien und Adlerrochen
  • Regelmäßige Sichtungen von Delfinen und Meeresschildkröten
  • Vielfalt an Riffischen: Doktorfische, Kaninchenfische, Gaterins, Rotbarben
  • Möglichkeit zur Wrackpenetration im oberen Bereich
  • Kombination aus Wrack- und Riff-Tauchen mit flachen Hartkorallenformationen
  • Reste des Maschinenraums und Teile des alten Mastes

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Shag Rock der Tauchplatz im Überblick

Shag Rock ist ein weitläufiges Riff, das etwa acht bis zehn Kilometer südlich von Sha’ab Ali liegt und sich durch einen markanten Metallleuchtturm an seinem südöstlichen Rand auszeichnet. Unmittelbar vor diesem Leuchtturm erstreckt sich ein sandiges Plateau, das sanft bis auf eine Tiefe von acht bis zehn Metern abfällt. Eine permanente Taucherboje, bekannt als Lady Jenny Mooring, ist hier verankert und dient als idealer Ausgangspunkt für den Tauchgang zu den verschiedenen Bereichen des Platzes.

Der Hauptanziehungspunkt des Shag Rock ist das Wrack der Kingston, das am nördlichen Ende des Riffs auf einem Sandgrund in 15 Metern Tiefe liegt. Das Schiff, ein 1871 gebauter britischer Frachter von 78 Metern Länge und zehn Metern Breite, sank hier im Jahr 1881 mit einer Ladung Kohle. Der Bug des Wracks ragt bis auf vier Meter an die Oberfläche, während das Heck tiefer liegt, was unterschiedliche Zugänge und Profile ermöglicht.

Das Wrack der Kingston ist gut erhalten und bietet hervorragende Möglichkeiten zur Penetration. Da die hölzernen Decks längst vergangen sind, sind die Innenbereiche gut beleuchtet und relativ einfach zu erkunden. Man kann die Überreste des Maschinenraums mit seinen Kesseln klar erkennen und das Heck bietet mit der intakten Schraube einen ersten visuellen Höhepunkt. Seitlich des Wracks liegen Teile des alten Mastes auf dem Sandboden verteilt.

Die Topografie des Wracks und des angrenzenden Riffs schafft vielfältige Lebensräume. Große Schulen von Gaterins (Pomadasys spp.) suchen hier Schutz und gleiten synchron durch die Gänge der alten Schiffsteile. Ebenso sind Rotbarben (Mullus barbatus) hier häufig anzutreffen, die den sandigen Untergrund um das Wrack nach Nahrung durchsuchen. Du triffst auch auf zahlreiche Fischschwärme, darunter Doktorfische (Acanthurus und Zebrasoma) und Kaninchenfische (Siganus), sowie eine Vielfalt von Nacktschnecken.

Nach der Erkundung des Wracks kannst du den Tauchgang entlang des Riffs fortsetzen, entweder in östlicher oder westlicher Richtung. Hier begegnest du größeren pelagischen Fischen wie verschiedenen Makrelenarten (Caranx und Carangoides), Gruppen von Zackenbarschen und Snappern. Insbesondere die Begegnung mit Weißspitzen-Riffhaien (Triaenodon obesus) und Adlerrochen (Aetobatus narinari) ist hier keine Seltenheit und ein fester Bestandteil vieler Tauchgänge.

Der Riffabfall, der den zweiten Teil des Tauchgangs bildet, ist ein Ökosystem mit reichem marinen Leben. Zwischen den ausgedehnten Hartkorallenterrassen finden sich immer wieder kleinere Nischen und Überhänge, die von vielen Fischarten bewohnt werden. Das Riff ist zudem ein bekannter Aufenthaltsort für Meeresschildkröten, die oft in den seichteren Bereichen grasen. Die regelmäßige Anwesenheit von Delfinen in der weiteren Umgebung macht diesen Platz nicht nur unter Wasser, sondern auch auf dem Weg dorthin zu einem besonderen Erlebnis.

Tauchbedingungen

Die Tauchtiefen an Shag Rock reichen von vier Metern bis maximal 17 Metern, wobei das Heck des Wracks bei etwa 12 Metern liegt. Dieser Tauchplatz ist für Taucher ab Level 1 zugänglich. Die Strömung ist in der Regel mäßig und kann gelegentlich für ein entspanntes Drifttauchen genutzt werden. Die Sichtweite liegt durchschnittlich zwischen 10 und 27 Metern, abhängig von der Sedimentierung und lokalen Gegebenheiten. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 22 °C und 27 °C.

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