
Reef Haven Scuba Diving School
★ 5/5 (316 Bewertungen)
3,8 km entfernt Luftlinie
Puerto Galera · Philippinen · Asien
Max. Tiefe · 35 mBeginne deinen Tauchgang am seichten Korallenhang von Monkey Beach und entdecke ein kleines Wrack auf 18 Metern, während du die Unterwasserlandschaft mit ihren vielfältigen Bewohnern erkundest.
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Monkey Beach erstreckt sich als Korallengarten entlang einer Wand des Sinandigan-Vorgebirges unweit von Sabang. Der Tauchgang beginnt in etwa sechs Metern Tiefe, wo ein sanfter Korallenhang den Blick auf ein intaktes Riff mit vielfältigen Korallenköpfen und Schwämmen freigibt. Dieser seichte Bereich ist ideal, um sich mit dem Platz vertraut zu machen und die zahlreichen Riffische zu beobachten, bevor man tiefer vorstößt. Die Topografie ist geprägt von Graten, Überhängen und kleinen Klippen, die eine abwechslungsreiche Erkundung ermöglichen.
Der Hang fällt stufenweise ab und erreicht um die 18 Meter einen sandigen Grund. Hier, auf diesem flacheren Plateau, liegt ein sechs Meter langes Fischerboot-Wrack auf der Backbordseite. Das Wrack ist nicht groß, bietet aber eine zusätzliche Struktur, die als Unterschlupf für kleinere Meeresbewohner dient und ein lohnendes Ziel darstellt, besonders für Taucher, die nicht oft die Möglichkeit haben, ein Wrack zu erkunden. Von hier aus kann man noch weiter auf bis zu 35 Meter abtauchen, wo der Hang steiler abfällt und weitere Erkundungen zulässt.
Die Strömungen an Monkey Beach sind oft moderat, können aber signifikant sein, besonders bei Gezeitenwechseln. Das beeinflusst den Tauchgang: Bei geringer Strömung kannst du den Platz in Ruhe erkunden, während du bei stärkerer Strömung zu einem Drifttauchgang übergehen kannst. Dies bietet die Möglichkeit, die umliegenden Tauchplätze Ernie's Point oder Sabang Bay in einem entspannten Tempo zu erreichen, ohne aktiv gegen die Strömung anschwimmen zu müssen. Die Planung des Tauchgangs um die Gezeiten herum ist hier entscheidend, um den gewünschten Tauchstil zu ermöglichen.
Monkey Beach ist bekannt für seine reiche Makrolandschaft und eine hohe Dichte an Rifffischen, die den Korallenhang bevölkern. Du begegnest hier Crinoiden, Nudibranchen und Schwebegarnelen in den Korallenstöcken. Zwischen den Spalten verstecken sich Skorpionsfische (Scorpaenidae) und Muränen, während Anemonenfische, Riffbarsche und Schnapper in Gruppen das Riff beleben. Die hohe Artenvielfalt macht diesen Platz besonders für längere Tauchgänge attraktiv, da es immer etwas Neues zu entdecken gibt.
An diesem Tauchplatz triffst du auf eine beeindruckende Vielfalt an Fischen, darunter Gelbschwanz-Füsiliere, Langkiefer-Makrelen und Kaiserfische. In den flacheren Bereichen bewegen sich Falterfische und Halfterfische. Auch größere Bewohner sind anzutreffen: Grüne Meeresschildkröten (Chelonia mydas) und Echte Karettschildkröten (Eretmochelys imbricata) gleiten durch das Wasser, oft in der Nähe der Korallenköpfe. Die Präsenz dieser Schildkröten und gelegentlicher Oktopusse (Octopus vulgaris) bietet immer wieder Momente, die man unter Wasser nur selten erlebt.
Neben den farbenprächtigen Rifffischen, wie den Rotmeer-Anemonenfischen, Wimpelfischen und Drückerfischen, ist auch das Verhalten der Fische hier hervorzuheben. Kugelfische und Kofferfische schweben gemächlich über den Korallen. Mit etwas Glück siehst du Schwärme von Schnappern (Lutjanidae) und Fledermausfischen (Platax), die in den mittleren Wassersäulen des Riffs patrouillieren. Diese Begegnungen machen jeden Tauchgang zu einem visuellen Erlebnis.
Die Sichtweite variiert zwischen 10 und 30 Metern und hängt stark von den lokalen Wetter- und Strömungsbedingungen ab. Typischerweise ist die Sicht hier jedoch gut, was die Erkundung des detailreichen Riffs erleichtert. Während eines Tauchgangs siehst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Bandseeschlangen (Laticauda colubrina) und kleinere Lebewesen wie Kardinalfische, Garnelen und Pfauen-Mantisgarnelen. Die Kombination aus intaktem Riff, kleinerem Wrack und einer vielfältigen Fauna macht Monkey Beach zu einem der vielseitigsten Tauchplätze der Region.
Der flache Bereich des Riffs eignet sich auch gut als Spot für Auffrischungstauchgänge oder für Kurse wie Discover Scuba Diving, bevor man die tieferen Abschnitte erkundet. Allerdings ist die Variabilität der Strömung nicht zu unterschätzen. Ein Tauchführer, der die Gezeiten gut kennt, ist ratsam, um den Tauchgang optimal zu planen. Wenn du die Strömung für einen Drifttauchgang nutzen möchtest, stelle sicher, dass du mit den notwendigen Fähigkeiten und der Ausrüstung vertraut bist, die für diese Art des Tauchens erforderlich sind.
Für Tauchgänge am Monkey Beach empfiehlt es sich, mindestens ein Open Water Diver Zertifikat zu besitzen. Die maximale Tiefe, die du hier erreichen kannst, liegt bei 35 Metern, wobei das Wrack selbst auf etwa 18 bis 23 Metern liegt. Die Sichtweite schwankt zwischen 10 und 30 Metern. Die Strömung kann von moderat bis stark variieren, insbesondere bei Gezeitenwechseln, was den Platz auch für Drifttauchgänge eignet. Bei ruhigeren Bedingungen, oft zur „Slack Tide“, ist der Tauchgang entspannter und ermöglicht eine detailliertere Erkundung des Riffs.

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★ 9,1/10 (126 Bewertungen)
1,1 km entfernt Luftlinie

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