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Tauchsafaris · Thailand

Andaman – ein geselliges Tauchschiff für die lange Runde

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Andaman fährt von Phuket oder zwischen Thap Lamu und Khuraburi zu den Similan- und Surin-Inseln, nach Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock.
  • Die Reisen dauern je nach Route fünf Tage und vier Nächte und lassen sich zu längeren Touren verbinden.
  • An Bord gibt es 16 Tauchgänge auf der fünftägigen Tour, darunter Nachttauchgänge.
  • Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Thai und Französisch; auch Schnorchler und Nichttaucher sind willkommen.
  • Die Bewertungen fallen besonders für Verpflegung, Crew und Tauchen stark aus.

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Die Einladung

Die Andaman ist für Taucher gebaut, die nicht nur einen einzelnen Höhepunkt abhaken wollen. Ihre Routen verbinden die Similan- und Surin-Inseln mit Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock; auf fünf Tagen bleibt Zeit für verschiedene Landschaften statt immer wieder denselben Platz anzufahren. Dazu kommt eine an Bord deutlich soziale Seite. Die Passagiere sitzen schnell zusammen, essen gemeinsam und verbringen die Pausen nicht in voneinander getrennten Bereichen. Wer nach vier Tauchgängen am Tag lieber mit anderen über Strömung, Sicht und den Fisch spricht als sich zurückzuziehen, passt hier gut an Bord. Die Andaman ist kein stilles Boutique-Schiff für zwei Personen. Sie ist eine Plattform für viel Wasserzeit, große Andamanensee-Plätze und eine Crew, die den Ablauf im Griff hält. Genau dafür steigt man ein.

An Bord gehen

Die Andaman wurde 1996 gebaut und 2024 renoviert. Das merkt man an ihrem Charakter: Sie ist kein Neubau mit glatten Hotelflächen, sondern ein Arbeitsboot, das für Tauchreisen weiterentwickelt wurde. An Bord gibt es mehrere Bereiche zum Sitzen, eine Terrasse, ein Sonnendeck und einen Aussichtspunkt; man kann sich nach dem Tauchgang aus dem Schatten in die Sonne bewegen, ohne den Betrieb auf dem Tauchdeck aus den Augen zu verlieren. Die Wege bleiben überschaubar, und nach kurzer Zeit weiß jeder, wo Flaschen, Handtücher und die eigene Tasche liegen. Während der Fahrt hört man das Schiff arbeiten. Das gehört zu einer Andaman-Reise dazu. Die Renovierung bringt den nötigen Komfort, ohne den praktischen Charakter zu entfernen. Wer ein vollkommen geräuschloses Hotel erwartet, sucht besser anderswo. Wer ein Schiff möchte, auf dem Tauchen den Tagesablauf bestimmt, kommt schnell an.

Die Stimmung an Bord

Die Andaman lebt von einer Gruppe, die schnell miteinander warm wird. Die Passagiere kommen aus unterschiedlichen Ländern, aber nach den ersten Tauchgängen gibt es gemeinsame Geschichten: ein Walhai, der nicht auftauchte, ein Barrakuda-Schwarm, den nur ein Teil der Gruppe sah, oder ein schlecht sitzendes Maskenband. Die Crew bleibt dabei sichtbar im Tagesablauf und nicht nur hinter den Kulissen. Sie hilft beim Betrieb, bei den Übergängen zwischen Wasser und Deck und bei den Mahlzeiten. Abends sitzt man auf den Außenflächen zusammen; das Barbecue schafft dafür einen natürlichen Anlass. Die Atmosphäre wird als sehr sozial und auch kindlich beschrieben. Das heißt: locker, laut und unkompliziert, nicht formell. Wer nach dem Abendessen absolute Ruhe und Abstand sucht, sollte die gemeinschaftliche Seite einplanen. Wer gern mit einer gemischten Gruppe reist, bekommt genau den Teil der Tauchsafari, an den man sich später oft erinnert.

Die Tauchplätze

Die Routen führen von Phuket oder zwischen Thap Lamu und Khuraburi durch die südliche und nördliche Andamanensee. Auf der fünftägigen Reise liegen die Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, die Surin Islands und Richelieu Rock auf der Strecke; je nach Richtung fährt das Schiff von Süd nach Nord oder umgekehrt. Die Similans verbinden Granitblöcke, Riff und weißen Sand mit Mantas und Walhaien; die angegebenen Plätze reichen bis -40 m. Koh Bon ist für seine Wand und die mögliche Mantarochen-Begegnung an der Putzerstation bekannt. Koh Tachai und sein Pinnacle bringen Strömung, Großfisch und dichte Riffstrukturen zusammen; der Pinnacle reicht bis -40 m, sein südlicher Gipfel liegt auf 12 m. North Point führt durch Granitkanäle bis -35 m. Die Surin Islands bleiben mit -25 m zugänglicher. Dazu kommen Southwest Pinnacle bis -40 m, Sail Rock bis -42 m, das Sattakut Wreck bis -30 m, Koh Doc Mai bis -32 m, Koh Waeo bis -12 m und South Tip bis -70 m. Die Auswahl verlangt saubere Tarierung und passende Erfahrung, besonders an den tieferen und strömungsreichen Plätzen.

Was man unter Wasser trifft

Barrakudas, Muränen, Nacktschnecken, Makrelen, Füsiliere und Carangiden begleiten die Route an vielen Plätzen. Auch Walhaie, Riffhaie, Leopardenhaie, Mantas, Thunfische, Schildkröten und große Zackenbarsche sind mehrfach dokumentiert, aber keine Begegnung ist bestellt. Der Reiz liegt in den Unterschieden: An Koh Bon kann ein Mantarochen an der Putzerstation auftauchen, während die Strömung an Koh Tachai und South Tip größere Jäger an den Platz bringt. Southwest Pinnacle verbindet Granit und pelagische Fische; dort sind außerdem Aal und Sepioteuthis-Kalmare besonders genannt. Racha Noi ist der einzige Platz dieser Route, an dem der graue Riffhai und Gartenaale verzeichnet sind. Sail Rock lohnt sich für Steinfisch, Kastagnolen und Thazard. Auf den Surin Islands kann man nach Hummern und Papageifischen mit Höcker suchen. Koh Doc Mai ist der einzige Steckbrief mit Bambushai. Für Makrofans bieten die Wände dort Geisterpfeifenfische, Seepferdchen und Nacktschnecken.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Thai und Französisch. Dadurch können Briefings und Gespräche auch für deutsch- oder französischsprachige Gäste leichter zugänglich sein. Die Tauchgruppen werden geführt; ein genaues Verhältnis von Guide zu Tauchern und ein vorgeschriebenes Mindestmaß an Erfahrung sind nicht festgelegt. Für die Liveaboard-Reisen wird jedoch vorausgesetzt, dass Taucher innerhalb des vergangenen Jahres getaucht haben. Wer länger pausiert hat, sollte vor der Reise seine Fertigkeiten auffrischen. An Bord gibt es Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk- und Satellitenkommunikation, GPS, Sonar, Feueralarme und Rettungsmittel. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Das Sicherheitskonzept bleibt praktisch: Briefing, eigener Ausrüstungscheck, geführte Gruppen und ein Beiboot für die Rückkehr. Ausbildung vom Anfänger- bis zum Profi-Niveau bietet Sea Dragon an; die Andaman selbst ist vor allem der Ort, an dem diese Tauchgänge stattfinden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und hat eine Plattform für den Einstieg ins Wasser. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Tauchausrüstung kann gemietet werden; zusätzlich sind 15-Liter-Flaschen, lange Anzüge und X-Deep-Wings verfügbar, jeweils mit begrenzter Verfügbarkeit bei den genannten Zusatzleistungen. Nitrox-Pakete werden angeboten. Mehr sagt die Ausstattung nicht über Mischverfahren oder Fülltechnik, deshalb sollte niemand eine bestimmte Nitrox-Anlage voraussetzen. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich. Außenduschen erleichtern das Abspülen nach dem Tauchgang. Ein Beiboot bringt Taucher zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf; die technische Ausstattung nennt ein Beiboot. Die Crew übernimmt den Aufbau von Sea-Dragon-Leihequipment vor der Ankunft an Bord, danach prüft jeder Taucher seine Ausrüstung selbst beim Briefing. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Teil der Verantwortung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über die Außenbereiche. Das Tauchdeck ist überdacht, darüber gibt es Platz für Sonne, Aussicht und eine Pause mit nassem Handtuch auf der Reling. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, bleibt an Bord, liest, schläft oder beobachtet die Inseln während der Fahrt. Wenn ein Strandbesuch möglich ist, bringt das Beiboot die Gäste an Land; Schnorcheln vom Schiff aus gehört ebenfalls zum Angebot. Auf längeren Fahrten verändert ein Nachmittag ohne weiteren Tauchgang den Blick auf das Boot: Die Schattenplätze werden wichtiger, ebenso eine freie Fläche, auf der man einfach sitzen kann. Das Schiff bietet auch Audio- und Video-Unterhaltung, doch viele Pausen drehen sich um Kameras, Logbücher und Gespräche. Die ruhigen Stunden sind kein eigener Programmpunkt. Sie entstehen dort, wo gerade kein Briefing wartet.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor Frühstück oder die nächste Mahlzeit auf dem Tisch steht. Danach folgen Oberflächenpause, Essen, Fahrt und der nächste Einstieg. Auf der fünftägigen Andaman-Reise sind 16 Tauchgänge vorgesehen; Nachttauchgänge gehören zum Programm. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit, Ausrüstung zu prüfen, Kameras zu spülen, zu essen oder auf dem Sonnendeck zu liegen. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird die Fahrzeit selbst zur Pause: Man hört den Motor, sieht Inseln vorbeiziehen und muss nicht noch schnell irgendwohin. Ein Strandbesuch oder Schnorcheln kann die Folge eines Tauchgangs ersetzen, sofern es die Route erlaubt. Nach dem letzten Tauchgang des Tages wird aus dem Tauchdeck ein Aufenthaltsort. Dann kommen Abendessen, Gespräche und manchmal das Barbecue, bevor die Koje wartet. Am nächsten Tag beginnt alles wieder mit dem Briefing.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet oder à la carte, mit lokaler Küche und Optionen für Vegetarier und Veganer. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee stehen bereit; Bier ist an Bord erhältlich. Snacks gibt es über den Tag verteilt, sodass zwischen mehreren Tauchgängen niemand auf die nächste große Mahlzeit warten muss. Gegessen wird auch draußen. Eine Mahlzeit an Bord ist nach dem Tauchgang mehr als eine Pause: Nasse Sachen trocknen, Logbücher werden ergänzt, und am Tisch werden Sichtweiten und Begegnungen verglichen. Auf längeren Routen gehört außerdem ein Barbecue an Bord dazu, ebenso ein Barbecue am Strand, wenn die Route es zulässt. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Konzept. Es geht nicht um feine Dekoration, sondern um verlässliches Essen zur richtigen Zeit und genug Auswahl für eine gemischte Gruppe.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und sind klimatisiert. Es gibt zwei Doppel- beziehungsweise Twin-Kabinen mit eigenem Bad, zwei weitere Doppel-Kabinen sowie zwei Schlafsaal-Kabinen. Die Kategorien sind damit klar: Wer morgens und abends Privatsphäre möchte, wählt eine Kabine mit eigenem Bad; wer mit weniger Platz auskommt, schläft in einer einfachen Doppel- oder Schlafsaal-Kabine. Die Fenster sind Standardfenster, keine großen Panoramascheiben. Nachts liegt der Reiz deshalb nicht im Blick nach draußen, sondern in der Nähe zum Meer: Wasser am Rumpf, Bewegungen des Schiffs und gelegentlich das Geräusch des laufenden Bordbetriebs gehören dazu. Klimaanlage und warme Duschen machen die Nacht nach einem langen Tauchtag angenehm. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche. Viel Raum findet man eher draußen als in der Koje.

Kabine #1 Betten Left, Doppel mit eigenem Bad

Kabine #2 Betten Right, Doppel mit eigenem Bad

Kabine #3 Betten Right, Doppel

Kabine #4 Betten Left, Doppel

Kabine #5 Betten Left, Schlafsaal

Kabine #6 Betten Right, Schlafsaal

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die South-Andaman-Reisen starten und enden in Phuket. Die Nord-Süd- und Süd-Nord-Routen verbinden Thap Lamu mit Khuraburi beziehungsweise Khuraburi mit Thap Lamu. Transfers vom Flughafen oder Hotel können auf Wunsch organisiert werden; sie gehören nicht automatisch zur Reise. Die genauen Abholinformationen werden nach Mitteilung der Reise- und Hoteldaten abgestimmt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag Reserve sinnvoll, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg gefährdet.

Decksplan

Baujahr
1996
Jahr der Renovierung
2024
Länge
26 m
Breite
5,5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
5
Motoren
2 × Hino-Motoren mit 6 Zylindern und 315 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
1
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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