Tauchsafaris · Thailand
Seatopia – kleine Gruppen, große Andamanensee
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Seatopia ist ein 2024 gebautes Tauchsafarischiff für Reisen in Thailands bekannten Meeresnationalparks.
- Kleine Tauchgruppen, eine schattige Tauchstation und ein separates Spülbecken für Kameras halten den Ablauf an Deck übersichtlich.
- Die Route führt je nach Abfahrt zu Plätzen wie den Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai und Elephant Head Rock.
- Vollpension, Snacks, alkoholfreie Getränke, Nachttauchgänge und Landausflüge gehören zum Reiseumfang.
- Die Crew spricht Englisch, Chinesisch und Koreanisch; besonders Tauchorganisation und Verpflegung werden sehr gut bewertet.
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Die Einladung
Die Seatopia passt zu Tauchern, die bekannte Plätze der Andamanensee nicht vom Tagesboot aus abhaken wollen. Sie bringt kleine Gruppen zu Granitblöcken, Riffen, Höhlen und Wracks, mit Zeit für Nachttauchgänge und Landausflüge. Das Schiff wurde speziell fürs Tauchen gebaut, die Ausrüstung ist neu und wird gut gepflegt. Genau darin liegt ihr Reiz: weniger Unterkunft mit Tauchmöglichkeit, mehr schwimmende Basis für eine Woche unter Wasser. Wer eine persönliche Betreuung sucht und beim Briefing nicht in einer großen Menge verschwinden möchte, findet hier den passenden Rahmen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Seatopia wie ein modernes, klar auf Taucher zugeschnittenes Schiff. Sie wurde 2024 gebaut, deshalb beginnt die Reise nicht mit dem Charme eines alten Holzkahns, sondern mit frischen Flächen, funktionalen Wegen und Bereichen, die für nasse Ausrüstung gedacht sind. Vom Kai geht es direkt in den Bordalltag: Tauchdeck, Aufenthaltsbereiche, Kabinen und die Außenflächen liegen so beieinander, dass niemand lange suchen muss. Die Seatopia ist kein Schiff, auf dem man sich tagelang aus dem Weg geht. Die überschaubare Größe bringt die Gäste schnell zusammen.
Die Stimmung an Bord
Die Seatopia lebt von einer Gruppe, die sich über mehrere Tage immer wieder auf dem Tauchdeck begegnet. Die Crew spricht Englisch, Chinesisch und Koreanisch und wird für ihre Betreuung und ihr Sicherheitsgefühl sehr gut bewertet. Das merkt man vor allem an den kleinen Handgriffen, die eine Tauchsafari leicht machen: Abläufe erklären, Ausrüstung im Blick behalten, nach dem Tauchgang helfen, bevor jemand darum bitten muss. Abends bleibt Zeit für das Essen, Gespräche und die Bilder des Tages. Die Verpflegung wird mit 9,8, die Crew mit 9,6 und das Tauchen mit 9,6 bewertet.
Die Tauchplätze
Die Similan Islands führen zu großen Granitformationen bis -40 m, mit Chancen auf Mantas, Walhaie, Riffhaie und Schwarmfische. Anita's Reef reicht bis -35 m und verbindet farbige Korallengärten mit abwechslungsreicher Topografie; Elephant Head Rock fällt bis -60 m ab und bildet ein Labyrinth aus Granitblöcken, in dem Riffhaie und Oktopusse vorkommen können. West of Eden und North Point erreichen jeweils -40 m beziehungsweise -35 m und leben von Canyons, Kanälen und Strömung. Koh Bon ist für seine Mantarochen-Putzerstation bekannt. Koh Tachai geht bis -40 m und bietet ein Unterwassergebirge mit Großfischchancen. Die Surin Islands und Ang Thong National Marine Park reichen bis -25 m; dort stehen intakte Riffe, Überhänge und flache Höhlen im Vordergrund. Koh Ma geht bis -30 m, Haad Salad bis -14 m. Boonsung Wreck liegt bis -18 m und ist ein ehemaliges Zinnbaggerschiff, das heute von Schwärmen und Muränen bewohnt wird. Verzeichnet sind South-Andaman-Fahrten ab Coco Pier sowie Similan-Richelieu-Fahrten ab Andaman Pier in Phang-nga, jeweils über 5 Tage und 4 Nächte.

Similan Islands →
Max. Tiefe · 40 m

Anita's Reef →
Max. Tiefe · 35 m

Elephant Head Rock →
Max. Tiefe · 60 m

West of Eden →
Max. Tiefe · 40 m

North Point →
Max. Tiefe · 35 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Surin Islands →
Max. Tiefe · 25 m

Ang Thong National Marine Park →
Max. Tiefe · 25 m

Koh Ma →
Max. Tiefe · 30 m

Haad Salad →
Max. Tiefe · 14 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem immer wieder Barrakudas, Meeresschildkröten, Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Walhaie, Mantas, Thunfische, Muränen, Stachelrochen und Nacktschnecken. Die Begegnung bleibt eine Chance, keine Zusage: Strömung, Sicht und Verhalten der Tiere entscheiden. An Koh Bon sucht man die Mantarochen an der Putzerstation; an Granitplätzen wie North Point oder Elephant Head Rock können Strömungen pelagische Tiere an die Blöcke und Kanäle bringen. Einige Arten geben einem Tauchplatz seinen eigenen Grund: Den Drückerfisch sucht man an Elephant Head Rock, Gorgonien an Koh Tachai, den Buckel-Papageifisch an den Surin Islands und Steinfische sowie Igelfische am Boonsung Wreck. An Koh Tachai sind außerdem Karettschildkröten und Plattwürmer verzeichnet.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides und Tauchlehrer begleiten die Gruppen durch die Briefings und die Tauchgänge; ihre Arbeit wird von Reisenden besonders gelobt. Die Betreuung ist mehrsprachig auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch möglich. Kleine Gruppen gehören zum Konzept der Seatopia, genaue Gruppengrößen und das Verhältnis von Guide zu Tauchern sind jedoch nicht angegeben. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar und Sonar gehören zur Sicherheitsausstattung des Schiffs. Ein Rückrufsystem oder ein Defibrillator werden nicht genannt. A-One Diving organisiert außerdem PADI-Ausbildungen; theoretische und Ausbildungsteile finden überwiegend auf Koh Payam statt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und führt direkt zur Tauchplattform. Dort gibt es Ausrüstungsplätze, Spülbecken, separate Kameraspülung und Duschen. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar, wird aber als optionale Leistung geführt; auch Leihausrüstung kann organisiert werden. Zur Unterstützung an Bord gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets und ein ausgebildetes Erste-Hilfe-Team. Ein bis zwei Beiboote stehen je nach Einsatz bereit. Die Angaben nennen weder Flaschenvolumen noch Material, Kompressortyp oder Marken der Leihausrüstung. Wer mit eigener DIN-Ausrüstung, 15-Liter-Flasche oder Sonderzubehör reist, sollte das vorab klären.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen gibt es einen schattigen Bereich an der Tauchstation, eine Terrasse und ein Beobachtungsdeck. Wer trocknen und reden möchte, bleibt draußen; wer Ruhe braucht, sucht sich einen Platz abseits der Gruppe. Der Fotobereich mit eigener Ladestation und das getrennte Spülbecken für Kameras erleichtern die Pause, ohne dass empfindliche Geräte im normalen Ausrüstungswasser landen. Bei Fahrt oder am Nachmittag ohne Tauchgang kann man an Deck sitzen, aufs Wasser schauen oder sich für den nächsten Sprung zurückziehen. Vieles ist schlicht, aber für Taucher sinnvoll angeordnet.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit dem Briefing und dem Anlegen auf dem Tauchdeck. Danach folgen die Tauchgänge, Oberflächenpausen, Mahlzeiten und die Fahrt zum nächsten Platz. Zwischen den Sprüngen bleibt Zeit für Dusche, Kamera, Schattenplatz oder ein paar ruhige Minuten an Deck. Die Route ist nicht auf einen einzelnen Ausflug reduziert: Mehrere Tauchgänge gehören zum Paket, dazu kommen Nachttauchgänge, wenn der Platz und die Bedingungen es zulassen. Nach dem Abendessen wird es ruhiger, bis das nächste Briefing den Tag wieder unter Wasser führt. Feste Uhrzeiten sind nicht angegeben; der Ablauf richtet sich nach Tauchplatz, Wetter und Entscheidung des Kapitäns.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet mit Buffet und lokaler Küche. Auf dem Teller landen thailändische Gerichte, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen; Snacks stehen über den Tag bereit. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind dabei, Bier ist erhältlich. Die Mahlzeiten müssen in eine Tauchwoche passen: Man nimmt sich, was nach dem Tauchgang gut tut, statt auf einen einzelnen langen Restaurantabend zu warten. Gerade bei mehreren Tauchgängen zählt deshalb nicht nur Geschmack, sondern Verlässlichkeit. Die Verpflegung wird an Bord besonders stark bewertet.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen, je nach Kategorie mit Doppelbett, zwei Einzelbetten oder Etagenbett. Kabinen liegen auch auf dem oberen Deck und einige bieten durch die große Fensterfront den Blick aufs Meer. Private Bäder gehören zur Ausstattung des Schiffs, dazu kommen warme Duschen. Nach dem letzten Tauchgang wird aus dem funktionalen Tagesraum ein ruhiger Rückzugsort: Tür zu, Klimaanlage an, das Salz abgewaschen. Wer empfindlich auf Motorgeräusche reagiert, sollte die genaue Kabinenlage vor der Buchung klären. Die Seatopia ist neu und komfortabel, aber immer noch ein Schiff auf See.
Kabinen mit eigenem Bad, Hauptdeck
Oberdeck, Zweibettkabinen
Oberdeck, Kabinen mit Etagenbetten
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die South-Andaman-Fahrten starten und enden am Coco Pier. Die Similan-Richelieu-Fahrten beginnen und enden am Andaman Pier in Phang-nga. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer den Reisetag nicht mit einer verspäteten Anreise beginnen möchte, sollte mindestens einen Tag vorher eintreffen.
- Baujahr
- 2024
- Länge
- 24 m
- Breite
- 6 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Reisegeschwindigkeit
- 9 Knoten
- Beiboote
- 1-2
- Webseite
- a-one-diving.com ↗
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