
Dive Community La Palma
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22 km entfernt Luftlinie
La Palma · Kanarische Inseln · Atlantik
Max. Tiefe · 45 mErkunde junge Lavaströme und eine steile Wand mit Schwarzkorallen in den Tiefen von La Palma.
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Der Tauchplatz Las Cabras zeichnet sich durch seine geologische Jugend aus, die direkt auf die Eruption von 1971 zurückgeht. Der Zugang erfolgt über eine kleine Bucht, die von Lavaströmen begrenzt wird und einen Boden aus dunklen Kieseln und großen Lavablöcken aufweist. Von hier aus führt der Weg über flache Lavazungen, die sich allmählich vertiefen und die Grundlage für das weitere Profil bilden. Diese Strukturen bieten bereits in geringen Tiefen erste Orientierungspunkte durch ihre unregelmäßige Beschaffenheit. Die unmittelbare Nähe der vulkanischen Aktivität ist in der Form der Gesteinsformationen unter Wasser deutlich spürbar.
In den ersten zehn bis fünfzehn Metern findest du eine Plattform, die durch die Ablagerung der Lavaströme entstanden ist. In diesem Bereich gibt es zahlreiche kleine Höhlen, Bögen und Überhänge, die durch die Erstarrung des Magmas geformt wurden. Diese Strukturen dienen als wichtige Verstecke für die lokale Fauna und laden zu einer gezielten Erkundung der Details ein. Die Topographie ist hier noch relativ flach, bevor sie in einen deutlich steileren Abstieg übergeht. Es ist ein Bereich, der sich gut für die erste Orientierung nach dem Abstieg eignet.
Sobald du die flacheren Zonen verlässt, wandelt sich das Profil in eine steile Wand oder einen sehr steilen Hang. Diese Wand führt dich in größere Tiefen, wobei die maximale Tiefe bei etwa 45 Metern liegt. Der Übergang ist markant und verändert die Lichtverhältnisse sowie den Druck auf die Ausrüstung spürbar. Die Struktur der Wand ist unregelmäßig und bietet immer wieder neue Nischen für das Auge. Hier beginnt der eigentliche Charakter des Platzes als klassischer Wall-Dive, der durch die vertikale Dimension besticht.
Ein besonderes Merkmal der tieferen Zonen ab etwa 35 Metern ist das Vorkommen von Schwarzkorallen. Diese Korallen benötigen die stabilen Bedingungen und die spezifische Lichtmenge in dieser Tiefe, um zu gedeihen. Sie bilden filigrane Strukturen an der Wand und sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems in diesem Bereich. Die Sichtung dieser Korallen ist ein zentrales Element für Taucher, die gezielt nach komplexen Riffstrukturen in der Tiefe suchen. Das dunkle Gestein bildet dabei einen starken Kontrast zu den organischen Formen der Korallen.
Die Fauna in Las Cabras ist eng mit der vulkanischen Topographie und den Strömungen verknüpft. Du kannst dich auf Begegnungen mit verschiedenen Arten wie dem Kanaren-Hummer oder dem Seeteufel einstellen, die in den Spalten der Lava Schutz suchen. Auch Papageienfische und Tintenfische sind in den flacheren und mittleren Bereichen regelmäßig zu beobachten. In der offenen Wand oder oberhalb der Struktur ziehen oft größere Fische wie Thunfische oder Makrelen ihre Bahnen. Die Vielfalt der Lebensräume, von der flachen Bucht bis zur tiefen Wand, unterstützt dieses breite Spektrum.
Für die Beobachtung größerer Meeresbewohner sind die Strömungen und die offene Lage der Wand entscheidend. Teufelsrochen (Manta) und verschiedene Rochenarten nutzen die Wasserbewegungen in dieser Region. Die Dynamik des Wassers bringt Nährstoffe mit sich, die wiederum eine Vielzahl von kleineren Bewohnern anziehen. Wenn du die Wand entlangtauchst, solltest du darauf achten, wie sich die Strömung an den Felskanten verändert. Dies kann die Sichtung von Pelagialen erleichtern oder erschweren, je nachdem, in welche Richtung das Wasser fließt.
Die Sichtweite an diesem Standort ist in der Regel stabil und liegt zwischen 20 und 30 Metern. Dies ermöglicht eine gute Orientierung entlang der Lavazungen und bietet auch in der Tiefe genug Raum, um die Wand und die Korallenformationen wahrzunehmen. Die Kombination aus dunklem Untergrund und guter Sicht schafft eine klare, kontrastreiche Umgebung. Besonders beim Erkunden der Höhlen und Bögen hilft die Sichtweite dabei, die räumliche Tiefe der Strukturen besser einzuschätzen. Es ist eine Umgebung, die sowohl Detailtreue als auch Weitblick erfordert.
Die Bedingungen am Platz können sich je nach Gezeiten und Meereszustand unterscheiden. Während die Bucht selbst einen gewissen Schutz bietet, kann die Strömung außerhalb der geschützten Zone stark werden. Ein wichtiger Faktor für die Planung ist der Gezeitenwechsel, der die Wasserbewegung an der Wand beeinflussen kann. Die Topographie begünstigt es, dass sich Strömungen an den Lavazungen fangen oder beschleunigen. Eine genaue Einschätzung der lokalen Bedingungen vor dem Abstieg ist daher für die Sicherheit und den Komfort unerlässlich.
Zusammenfassend bietet Las Cabras ein Profil, das von der unmittelbaren Nähe zum vulkanischen Erbe der Insel bis hin zur tiefen, korallenbewachsenen Wand reicht. Der Wechsel zwischen geschützten Lavahöhlen und der exponierten Wand macht den Platz technisch interessant. Er erfordert eine gute Kontrolle über den Auftrieb und die Positionierung im Wasser, besonders wenn die Strömung zunimmt. Es ist ein Ort für Taucher, die die raue Schönheit des Lavagesteins und die Tiefe der Atlantischen Wand schätzen.
Die Tiefe reicht von 10 bis 45 Metern. Erforderlich ist ein fortgeschrittenes Niveau (Advanced), da die Strömung außerhalb der Bucht stark sein kann und die Wand tiefe Tauchgänge erfordert; mindestens 50 geloggte Tauchgänge werden empfohlen. Die Sichtweite liegt zwischen 20 und 30 Metern. Die beste Zeit für Tauchgänge ist im Sommer, vorzugsweise bei Flut.
Die beste Zeit für Las Cabras ist der Sommer, vorzugsweise bei Flut. Die Gezeiten und der Meereszustand beeinflussen die Wasserbewegung an der Wand. In der Bucht findest du etwas Schutz, während die Strömung außerhalb der geschützten Zone stark werden kann. Eine Einschätzung der Bedingungen vor dem Abstieg ist wichtig.
Für Las Cabras ist ein fortgeschrittenes Niveau erforderlich, da die Strömung außerhalb der Bucht stark sein kann und die Wand tiefe Tauchgänge verlangt. Empfohlen werden mindestens 50 geloggte Tauchgänge. Gute Auftriebskontrolle und sichere Positionierung im Wasser sind besonders wichtig, wenn die Strömung zunimmt.
Las Cabras reicht von 10 bis 45 Metern Tiefe. In den flacheren Bereichen findest du Lavazungen, eine Plattform sowie Höhlen und Bögen. Danach folgt eine steile Wand bis in größere Tiefen. Ab 35 Metern wachsen Schwarzkorallen. Außerhalb der Bucht kann die Strömung stark sein und sich an den Lavazungen verändern.
Bei Las Cabras erkundest du junge Lavastrukturen der Eruption von 1971, dunkle Kiesel, Lavablöcke, Höhlen, Bögen und Plattformen. An der steilen Wand wachsen ab 35 Metern Schwarzkorallen. Möglich sind Begegnungen mit Teufelsrochen, Kanaren Hummern, Seeteufeln, Papageienfischen, Tintenfischen, Thunfischen und Makrelen.