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La Palma · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 45 m

Malpique La Palma: Unterwasser-Friedhof und vulkanische Nadel

Erkunde die 40 steinernen Kreuze auf dem schwarzen Sandgrund vor der Torre de Malpique.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Unterwasser-Friedhof mit 40 Steinernen Kreuzen
  • Massiver vulkanischer Felsbogen in 38 Metern Tiefe
  • Vertikale Nadel der Torre de Malpique
  • Vorkommen von schwarzer Koralle an den Wänden
  • Schwarzer Sandgrund mit vulkanischen Strukturen

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Malpique der Tauchplatz im Überblick

Der Tauchplatz Malpique liegt vor der Küste von La Palma und bietet eine Landschaft, die sich deutlich von den klassischen Küstenriffen abhebt. Du triffst hier auf ein markantes Unterwasser-Relikt, das im Jahr 1999 als Mahnmal für die Opfer von Tazacorte versenkt wurde. Etwa 40 aus Stein gefertigte Kreuze liegen auf dem dunklen, vulkanischen Sandboden verteilt. Diese Kreuze befinden sich in einer Tiefe zwischen 16 und 25 Metern und bilden einen stillen, fast mystischen Unterwasser-Friedhof. Die Kombination aus schwarzem Sediment und den steinernen Monumenten verleiht dem Ort eine ganz eigene Atmosphäre.

Neben dem Bereich der Kreuze dominiert die Torre de Malpique das Profil des Tauchplatzes. Diese massive vulkanische Nadel ragt vertikal aus dem Ozean empor und erreicht Tiefen von etwa 50 Metern. In den tieferen Zonen, insbesondere um 38 Meter, befindet sich ein großer natürlicher Felsbogen. Die Topographie ist hier steil und zeigt die rohe, ungeschönte Kraft der vulkanischen Formationen. Für dich bedeutet das ein spannendes Profil, das von flacheren Plateaus bis hin zu massiven vertikalen Wänden reicht.

Die Lichtverhältnisse und die Sichtweite am Malpique sind stark von der Wassertrübung und dem Wetter abhängig. In ruhigeren Phasen kannst du mit einer Sichtweite zwischen 20 und 50 Metern rechnen. Das Licht bricht sich an den dunklen Felsstrukturen der Torre und lässt die Farben der Vegetation anders wirken als an hellen Sandstränden. Besonders die Strukturen der Nadel und des Bogens bieten bei guter Sicht eine enorme räumliche Tiefe. Diese visuelle Weite macht den Abstieg an die Wand zu einer besonderen Erfahrung.

Die Fauna an diesem Standort ist eng mit der vulkanischen Struktur verknüpft. Ein prägendes Merkmal der Felsformationen ist das Vorkommen von schwarzer Koralle (Antipatharia), die die dunklen Strukturen der Torre de Malpique ziert. Diese Korallen benötigen ein stabiles Milieu und sind ein direktes Zeugnis der biologischen Entwicklung an den Steilwänden. Das Zusehen bei der Interaktion mit diesen Strukturen ist ein zentraler Teil der Erkundung dieses vulkanischen Profils.

Das Verhalten des Meeres an diesem Punkt ist stark von den äußeren Bedingungen geprägt. Die Strömung am Malpique ist variabel und kann je nach Meereszustand, Wellengang und Windrichtung sehr stark zunehmen. Besonders bei Westwind oder bei Flut kann die Strömung anspruchsvoll werden. Wer die Torre de Malpique direkt an der Wand erkunden möchte, muss mit kräftigen Wasserbewegungen rechnen. Eine präzise Planung der Strömung ist für die Sicherheit beim Navigieren am Felsbogen essenziell.

Der Zugang zum Tauchplatz ist stark von der Meereslage abhängig. Während der Bereich um die Kreuze oft über felsiges Gelände vom Ufer aus in der Nähe des Leuchturms Fuencaliente erreicht werden kann, ist die Torre de Malpique ein klassischer Einstieg vom Boot aus. Die Bedingungen im offenen Wasser erfordern eine ruhige See, um einen sicheren Einstieg zu gewährleisten. Ohne passende Wetterbedingungen und eine entsprechende Meeresruhe ist das Befahren der Torre nicht ratsam.

Die Kombination aus dem kulturellen Element der Kreuze und der geologischen Besonderheit der Nadel macht Malpique zu einem Sonderfall der lokalen Tauchplätze. Es ist kein gewöhnliches Riff, sondern ein Ort, an dem Geologie und menschliche Gedenkkultur aufeinandertreffen. Für erfahrene Taucher bietet die vertikale Struktur der Nadel eine technische Herausforderung. Für weniger erfahrene Taucher ist das Plateau mit den Kreuzen ein interessanter, ruhigerer Einstieg.

Du solltest beim Tauchen am Malpique immer die aktuelle Wetterlage und den Wellengang prüfen. Aufgrund der exponierten Lage der Nadel ist die Strömung oft unberechenbar und kann schnell an Intensität gewinnen. Es ist wichtig, die Strömungsrichtung zu beobachten, bevor man sich in die Nähe der großen Felsstrukturen begibt. Ein stabiler Schwebegang ist hier aufgrund der vulkanischen Sedimente und der variablen Wasserbewegung besonders wichtig.

Schwarze KorallenAntipatharia

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 16 und 45 Metern. Der Platz ist für erfahrene Taucher (Advanced) mit Erfahrung im Umgang mit Strömungen geeignet. Die Sichtweite variiert zwischen 20 und 50 Metern. Die Strömung ist variabel und kann je nach Meereszustand und Wellengang stark sein.

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Häufige Fragen zu Malpique

Wann sind die Bedingungen für einen Tauchgang am Tauchplatz Malpique geeignet?

Du solltest die aktuelle Wetterlage, den Wellengang und die Meeresruhe prüfen. Die Sichtweite liegt bei ruhigerem Wasser zwischen 20 und 50 Metern, kann aber durch Trübung und Wetter beeinflusst werden. Für die Torre de Malpique ist ein Einstieg vom Boot aus bei passenden Bedingungen vorgesehen. Bei Westwind oder Flut kann die Strömung anspruchsvoll werden.

Für welches Niveau ist der Tauchplatz Malpique geeignet?

Malpique richtet sich vor allem an erfahrene Taucher mit Advanced-Niveau und Erfahrung im Umgang mit Strömungen. Die vertikale Wand der Torre de Malpique und der Felsbogen verlangen eine präzise Planung und einen stabilen Schwebegang. Der Bereich mit den Kreuzen auf dem Plateau gilt als ruhigerer Einstieg für weniger erfahrene Taucher.

Welche Tiefen erwarten dich am Tauchplatz Malpique?

Der Tauchplatz reicht insgesamt von 16 bis 45 Metern Tiefe. Die etwa 40 steinernen Kreuze liegen zwischen 16 und 25 Metern auf schwarzem vulkanischem Sand. Die Torre de Malpique reicht bis etwa 50 Meter, während sich der große natürliche Felsbogen in ungefähr 38 Metern Tiefe befindet.

Was kannst du am Tauchplatz Malpique unter Wasser sehen?

Du siehst einen Unterwasser-Friedhof mit etwa 40 steinernen Kreuzen, schwarzen Sand und vulkanische Strukturen. Dazu kommen die vertikale Nadel der Torre de Malpique, ein massiver Felsbogen in etwa 38 Metern Tiefe und schwarze Korallen an den Wänden. Die dunklen Felsformationen prägen die Landschaft und ihre räumliche Wirkung.