
Dive Community La Palma
Google 5/5 (548 Bewertungen)
17 km entfernt Luftlinie
La Palma · Kanarische Inseln · Atlantik
Max. Tiefe · 27.4 mEin komplexes Netzwerk aus Lavatunneln, natürlichen Bögen und tiefen Basaltwänden direkt vor der Küste von La Bombilla.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
La Bombilla ist geprägt von der harten, dunklen Geologie der Kanaren, wobei die Topographie durch massive Lavaströme geformt wurde. Das Gelände bildet ein komplexes Labyrinth aus Basalt, das sich weit unter die Wasseroberfläche erstreckt. Du findest hier ein Netzwerk aus natürlichen Tunneln, Schloten und Überhängen, die durch die erstarrten Lavaströme entstanden sind. Diese Strukturen bieten zahlreiche Verstecke und bieten eine sehr unebene, interessante Unterwasserlandschaft. Die Ausrichtung des Geländes erlaubt es, zwischen flachen Plateaus und steileren Abfällen zu wechseln.
Das Tauchprofil beginnt im flacheren Bereich, wo du oft auf eine Vielzahl von natürlichen Bögen triffst. Diese liegen meist in einer Tiefe zwischen 5 und 10 Metern und bilden einen überschaubaren Einstieg in das Lavalabyrinth. Beim weiteren Voranschreiten oder Absinken folgen Zonen, in denen die Lavazungen steil nach unten abfallen. Hier verändert sich das Profil von einem eher spielerischen Erkunden von Durchlässen hin zu einer klassischen Wandtaucherei. Die Tiefe nimmt dabei stetig zu, wobei die Strukturen oft als natürliche Barrieren oder Pfade fungieren.
Die Navigation in diesem Gelände erfordert Aufmerksamkeit, da die Lavastrukturen sehr verzweigt sind. Es gibt zahlreiche Durchgänge und Kanäle, die teilweise wie natürliche Tunnel wirken und durch die man hindurchschwimmen kann. Diese Formationen schaffen ein sehr dreidimensionales Taucherlebnis, bei dem man ständig neue Perspektiven auf das Gestein gewinnt. Besonders die Übergänge zwischen den flachen Bereichen und den tieferen Wandabschnitten bieten interessante Sichtachsen. Es ist ein Gelände, das dazu einlädt, die Strukturen langsam und kontrolliert abzutasten.
In den flacheren Abschnitten ist das Leben in den Spalten und unter den Bögen besonders präsent. Du findest hier häufig europäische Zackenbarsche (Epinephelus marginatus) und verschiedene Arten von Muränen, die in den Felsritzen Schutz suchen. Auch die europäische Fangschrecke oder kleine Bewohner in den feinen Spalten der Basaltstruktur sind Teil dieses Ökosiums. Die komplexen Strukturen bieten eine hohe Dichte an Lebensraum für kleine und mittelgroße Meeresbewohner. Es ist ein Ort, an dem man das Auge auf die Details im Gestein richten muss.
Beim Beobachten der größeren Bewohner im Bereich der Lavazungen und Wände triffst du auf eine vielfältige Fauna. Große Rochen wie der Atlantische Stechrochen (Myliobatis aquila) oder der Gemeine Rochen (Mobula mobular) ziehen oft über den sandigen oder steinigen Boden. Auch die Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) ist in diesen Gewässern zu finden und nutzt die Strukturen oft zur Ruhe. Die vertikalen Bereiche bieten zudem die Möglichkeit, Arten zu beobachten, die eher an den Wänden oder in der Strömung leben. Die Mischung aus festem Lavagestein und freien Wasserflächen begünstigt diese Vielfalt.
Das Lichtspiel in La Bombilla wird stark durch die Topographie beeinflusst. In den flachen Zonen mit den vielen Bögen und Tunneln sorgt das einfallende Sonnenlicht für starke Kontraste und Schattenwürfe auf dem dunklen Basalt. Sobald du in die tieferen Bereiche der Wand oder in die Schatten der Überhänge vordringst, verändert sich die Lichtstimmung drastisch. Die dunklen Lavastrukturen absorbieren viel Licht, was die Farben der Meeresfauna oft besonders hervorhebt. Diese Lichtwechsel sind ein wesentlicher Bestandteil der visuellen Wahrnehmung dieses Platzes.
Ein besonderes Merkmal dieses Standorts ist die unmittelbare Nähe zum Ufer des Dorfes La Bombilla. Der Zugang erfolgt in der Regel direkt vom Strand aus, was den Platz für Shore-Taucher attraktiv macht. Im Sommer erleichtert oft ein Steg den Einstieg ins Wasser, während der Zugang im Winter schwieriger werden kann. Wenn kein Steg vorhanden ist, musst du die felsige Küstenlinie beachten und dich auf die Bedingungen am Ufer einstellen. Der Übergang vom Land ins Wasser ist hier weniger ein klassischer Bootsstart als vielmehr ein direktes Eintauchen in das Lavagebiet.
Die Dynamik des Platzes wird auch durch die Beschaffenheit des Meereszustandes am Ufer bestimmt. Obwohl das eigentliche Riff im tieferen Wasser oft ruhiger liegt, kann die Brandung und die Wellenbewegung beim Einstieg und Ausstieg eine Rolle spielen. Die Topographie der Küste kann den Zugang bei stärkerem Wellengang erschweren. Ein kontrollierter Einstieg ist daher entscheidend, um die Navigation im Labyrinth von Anfang an sicher zu gestalten. Die Kombination aus felsigem Ufer und komplexem Unterwasserrelief macht diesen Tauchplatz zu einem ganz spezifischen Erlebnis.
Die Tiefe bewegt sich zwischen 5 und 27,4 Metern. Das erforderliche Level ist Open Water, wobei für die tieferen Abschnitte und die Navigation in den Tunneln und unter den Überhängen Erfahrung empfohlen wird. Die Strömung ist variabel, wobei der Zugang vom Ufer primär von der Wellenbewegung und dem Zustand der See beeinflusst wird.
La Bombilla ist für Open Water geeignet und reicht von 5 bis 27,4 Metern Tiefe. Die flacheren Bereiche mit Bögen liegen meist zwischen 5 und 10 Metern. Für tiefere Abschnitte sowie die Navigation durch Tunnel, Schlote und unter Überhängen wird Erfahrung empfohlen, da die Lavastrukturen stark verzweigt sind.
Bei La Bombilla ist die Strömung variabel. Der Zugang vom Ufer wird vor allem durch Wellenbewegung und den Zustand der See beeinflusst. Der Einstieg erfolgt direkt vom Strand oder über die felsige Küstenlinie. Im Sommer erleichtert oft ein Steg den Zugang, während er im Winter schwieriger sein kann.
Bei La Bombilla erkundest du ein Labyrinth aus dunklem Basalt mit natürlichen Bögen, Tunneln, Schloten und Überhängen. Die Landschaft reicht von flachen Plateaus bis zu Wänden. In Spalten leben Zackenbarsche und Muränen, während Atlantische Stechrochen, Gemeine Rochen und Grüne Meeresschildkröten in den weiteren Bereichen vorkommen.
Bei La Bombilla sorgen die flachen Bögen für ein Spiel aus einfallendem Sonnenlicht, Schatten und dunklem Basalt. In tieferen Wandabschnitten und unter Überhängen wird die Lichtstimmung deutlich dunkler, wodurch die Farben der Meeresfauna hervortreten. Die Übergänge zwischen Plateaus, Durchlässen und Wänden eröffnen wechselnde Sichtachsen.