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Lanzarote · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 15 m

Museo Atlantico Lanzarote: Unterwasser-Skulpturenpark bei Playa Blanca

Ein künstliches Riff aus zeitgenössischen Skulpturen in 12 bis 15 Metern Tiefe.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Künstliches Riff aus zeitgenössischen Skulpturen
  • Flaches Profil zwischen 12 und 15 Metern
  • Beobachtung von Muränen und Kraken in Nischen
  • Sichtweite von bis zu 20 Metern
  • Geschützte Lage mit meist schwacher Strömung
  • Begegnungen mit Barrakudas und Rochen möglich

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Museo Atlantico der Tauchplatz im Überblick

Das Museo Atlantico stellt eine Besonderheit in der Umgebung von Lanzarote dar, da es sich nicht um ein natürliches Korallenriff handelt. Es ist ein künstlich angelegter Skulpturenpark, der auf einem sanft abfallenden Sandboden in der Bucht von Playa Blanca installiert wurde. Die Installationen erstrecken sich über eine Fläche von rund 2.500 Quadratmetern und sind in Gruppen sowie Korridoren angeordnet. Diese Struktur schafft ein komplexes Relief aus niedrig aufragenden Objekten und isolierten Felsbereichen, die zwischen den Kunstwerken liegen. Der Fokus liegt hier auf dem Zusammenspiel zwischen menschlicher Gestaltung und der biologischen Besiedlung durch das Meer.

Der Zugang zum Skulpturenfeld erfolgt per Boot von Playa Blanca aus in Richtung der Bucht von Las Coloradas. Vom Boot aus befindet sich der Abstieg in etwa 900 Metern Entfernung zum Ufer. In der Regel erfolgt der Abstieg entlang einer fest installierten Leine, um die Position des Skulpturenfeldes präzise zu erreichen. Sobald du das Feld erreicht hast, bietet die Topographie eine Mischung aus offenen Sandflächen und eng gefassten Strukturen. Das Tauchprofil bleibt dabei sehr kontrollierbar, da die Tiefenlagen kaum variieren. Es ist ein Ort, an dem man eher langsam durch die Korridore gleitet, anstatt lange Steilwände hinabzutauchen.

Die Tiefen liegen in diesem Bereich konstant zwischen 12 und 15 Metern. Dieses flache Profil macht das Museum zu einem sehr zugänglichen Ort, der eine ruhige Fortbewegung ermöglicht. Die Skulpturen wurden gezielt so entworfen, dass sie als künstliches Riff fungieren und Lebensraum bieten. Während man durch die Korridore schwimmt, kann man beobachten, wie die marine Biologie die glatten Oberflächen der Kunstwerke langsam zurückerobert. Das Licht spielt in diesen Tiefen eine entscheidende Rolle, da es die Details der Skulpturen und die Texturen des Meeresbodens gut ausleuchtet. Die Struktur erlaubt es, die Umgebung ohne großen Energieaufwand zu erkunden.

Die Meeresfauna nutzt die künstlichen Strukturen intensiv als Versteck und Lebensraum. In den Spalten und hinter den Skulpturen lassen sich häufig Kraken oder Muränen finden, die die geschützten Nischen bevorzugen. Auch Rochenarten wie der Stechrochen oder der Schmetterlingsrochen patrouillieren über den sandigen Zwischenräumen. Kleinere Bewohner wie Putzergarnelen sind oft an den festen Strukturen zu entdecken, wo sie ihre Arbeit verrichten. Die Architektur des Museums bietet somit eine künstliche Komplexität, die das Leben in der Bucht von Las Coloradas direkt vor die Maske bringt.

Größere Fischarten ergänzen das Bild der lokalen Fauna. Man kann regelmäßig Barrakudas, Meerbarben oder Schwärme von Sardinen beobachten, die durch die Korridore ziehen. Die Skulpturen dienen dabei als Orientierungspunkte innerhalb der Bucht. Auch Engelhaie können in diesem Gebiet vorkommen, was dem Tauchgang eine zusätzliche Komponente verleiht. Das Verhalten der Tiere ist stark von der Struktur des Museums geprägt, da sie die künstlichen Hindernisse zur Orientierung und zum Schutz nutzen. Es ist eine hybride Umgebung, in der Kultur und Ökologie unmittelbar aufeinandertreffen.

Die Sichtweite in diesem Bereich ist in der Regel gut und liegt zwischen 10 und 20 Metern. Das ermöglicht eine klare Sicht auf die weitläufigen Installationen und die dazwischenliegenden Sandflächen. Die Sicht kann jedoch durch Wind oder Wellengang beeinflusst werden, was gelegentlich zu einer leichten Trübung führt. Wenn die Bedingungen ruhig sind, bietet das Museum eine sehr klare Sicht auf die feinen Details der Skulpturen und der darauf siedelnden Organismen. Die Kontraste zwischen den künstlichen Objekten und dem natürlichen Meeresgrund sind bei guten Bedingungen deutlich erkennbar.

Die Strömung am Museo Atlantico ist meist schwach und macht den Platz zu einem sehr ruhigen Tauchgebiet. Es gibt kaum nennenswerte Strömungen, was das Manövrieren zwischen den Skulpturen erleichtert. Gelegentlich kann durch Wind oder Wellenbewegung ein leichter Drift entlang des Skulpturenfeldes entstehen, der jedoch für erfahrene Taucher kaum spürbar ist. Diese Ruhe macht den Platz besonders attraktiv für Taucher, die sich auf die Details der Umgebung konzentrieren wollen, ohne gegen eine starke Strömung anarbeiten zu müssen. Die Bedingungen sind somit sehr stabil und vorhersehbar.

Die beste Zeit für einen Tauchgang in diesem Gebiet liegt zwischen dem späten Frühjahr und dem frühen Herbst. In diesen Monaten sind das Meer meist ruhiger und die Wassertemperaturen sind am höchsten. Dies bietet die optimalen Bedingungen für die Sichtweite und den Komfort während des Tauchgangs. Auch wenn das Museum das ganze Jahr über zugänglich ist, profitieren die Tauchgänge in der warmen Jahreszeit von den stabileren Wetterlagen. Die Kombination aus moderaten Tiefen und geschützter Lage macht es zu einem verlässlichen Ziel für verschiedene Tauchergruppen.

Tauchen in Museo Atlantico: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 12 und 15 Metern. Das Level ist ab Open Water Diver mit guter Tarierung geeignet, wobei für Anfänger ein begleiteter Einführungstauchgang empfohlen wird. Die Strömung ist meist schwach, kann aber bei Wellengang zu leichtem Drift führen. Die Sichtweite beträgt 10 bis 20 Meter. Die beste Zeit ist von spätem Frühjahr bis zum frühen Herbst.

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