
Manta Diving Lanzarote
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Lanzarote · Kanarische Inseln · Atlantik
Max. Tiefe · 35 mEin vulkanischer Lavatunnel verbindet flache Sandebenen mit einem dramatischen Abfall ins offene Meer.
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Das Blue Hole in Lanzarote ist eine geologisch spannende Formation, die durch einen Lavatunnel entstanden ist. Dieser Tunnel durchschneidet vulkanisches Gestein und schafft eine natürliche Verbindung zwischen einem flachen, sandigen Plateau und der steilen Wand des Riffs. Die Topographie ist geprägt von den harten Kontrasten der vulkanischen Aktivität, was dem Tauchgang eine besondere Struktur verleiht. Du startest meist auf dem flachen Sand, bevor das Gelände deutlich an Tiefe gewinnt.
Der Tauchgang beginnt typischerweise auf einem sandigen Plateau, auf dem du eine Vielzahl von Sandalen (Syngnathus) in ihren kleinen Höhlen finden kannst. Wenn du dich dem Tunnel näherst, der etwa in 18 bis 20 Metern Tiefe liegt, verändert sich die Lichtstimmung spürbar. Der Durchgang durch das vulkanische Gestein ist das zentrale Erlebnis dieses Tauchplatzes. Es ist ein klassisches Adventure-Szenario, bei dem man vom geschützten Bereich in das offene, tiefere Wasser übergeht.
Nachdem du den Tunnel passiert hast, öffnet sich das Profil zu einer massiven Riffkante und einer Wand, die in größeren Tiefen liegt. Hier wechselt das Erlebnis von der engen, schützenden Struktur des Tunnels hin zum weiten Blick in den offenen Ozean. Die maximale Tiefe an diesem Platz erreicht 35 Meter, was besonders für die Erforschung der tieferen Riffabschnitte wichtig ist. Dieser Übergang zwischen Tunnel und Blue Water macht das Blue Hole so markant gegenüber anderen Plätzen in der Region.
Die Fauna im Blue Hole ist eng mit der Struktur des Riffs verknüpft. In den Sandebenen und innerhalb der Lavastrukturen kannst du Meerkatzen (Hippocampus) und Oktopusse beobachten, die sich oft perfekt an das Gestein anpassen. An der Wand und im offenen Wasser triffst du häufiger auf größere Arten wie Barrakudas oder den Dunklen Zackenbarbe (Epinephelus zonatus). Auch der gelegentliche Besuch eines Anglerfisches ist in den dunkleren Nischen des Tunnels möglich.
Die Sichtweite ist an diesem Standort in der Regel gut und liegt zwischen 15 und 30 Metern. Das Licht verändert sich stark, sobald du den Tunnel betrittst, was die Konturen des dunklen Vulkangesteins besonders hervorhebt. Die Bedingungen am Blue Hole werden stark von der lokalen Topographie beeinflusst, da das Riff einen Teil des Bereichs vor direktem Wellenschlag schützt. Dies sorgt für ein kontrollierteres Taucherlebnis als an der völlig ungeschützten Küstenlinie.
Ein wichtiger Aspekt bei der Planung ist die Zugänglichkeit, die primär über einen Shore Dive von Playa Chica in Puerto del Carmen erfolgt. Alternativ bieten lokale Anbieter auch den Zugang per Boot an. Die saisonale beste Zeit für Tauchgänge an diesem Platz liegt zwischen April und Oktober. In dieser Zeit sind die Bedingungen stabil genug, um die verschiedenen Tiefenzonen des Riffs sicher zu erkunden.
Die Tiefe reicht von 5 bis 35 Metern. Es wird ein fortgeschrittenes Level vorausgesetzt, da der Tauchplatz Tunnel-Durchgänge und Tiefen um 30 bis 35 Meter bietet. Die Strömung ist meist leicht, kann aber bei Wind und Wellengang an der exponierten Küste zunehmen. Die Sichtweite liegt zwischen 15 und 30 Metern. Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober.

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