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Lanzarote · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 27 m

Los Arcos Lanzarote: Vulkanische Bögen und Riffstrukturen

Ein vulkanisches Riff mit markanten Steinbögen, Durchlässen und einer Tiefe von bis zu 27 Metern.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Vulkanische Steinbögen und Schwimmdurchlässe
  • Tiefe von bis zu 27 Metern
  • Vorkommen von Seepferdchen
  • Beobachtung von Engelshais
  • Abwechslungsreiche Kombination aus Riff und Sand
  • Kanarischer Hummer in den Felsspalten

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Los Arcos der Tauchplatz im Überblick

Die Topographie von Los Arcos ist geprägt durch die charakteristische vulkanische Beschaffenheit der Region. Das Riff besteht aus festem Lavagestein, das über die Zeit komplexe Formen wie Bögen und natürliche Durchlässe geschaffen hat. Diese Strukturen bieten sowohl Schutz als auch spannende Orientierungspunkte während des Tauchgangs. In den flacheren Zonen findet man oft sandige Abschnitte, die einen Kontrast zu den harten Felsformationen bilden.

Beim Abstieg durchläuft man verschiedene Tiefenzonen, die das Profil des Platzes definieren. Die flacheren Bereiche bieten eine gute Übersicht und sind ideal, um die Struktur des Riffs kennenzulernen. Mit zunehmender Tiefe steigt das Relief an, bis das Riff schließlich eine maximale Tiefe von etwa 27 Metern erreicht. In diesen tieferen Abschnitten verändert sich das Lichtspiel und die Strukturen werden massiver und komplexer.

Die Geometrie des Platzes lädt dazu ein, durch die verschiedenen Steinbögen und Schwimmwege zu navigieren. Diese Durchlässe sind das markanteste Merkmal von Los Arcos und erfordern eine gute Tarierung, um die umliegenden Felswände nicht zu berühren. Wer sich ruhig und kontrolliert durch diese engen Passagen bewegt, kann die Details der Gesteinsformationen aus nächster Nähe betrachten. Die Struktur bietet zudem viele Nischen, in denen sich das marine Leben gerne versteckt.

Die Fauna an diesem Standort ist eng mit den Strukturen des Riffs verknüpft. In den Spalten und Höhlungen der Lavagesteinsformationen lassen sich immer wieder Bewohner entdecken. Ein häufiger Anblick sind Muränen, die in den Felsritzen lauern, sowie der Kanarische Hummer (Cancriidae), der zwischen den Steinen Schutz sucht. Auch der Gemeine Oktopus nutzt die unzähligen Versteckmöglichkeiten der vulkanischen Strukturen für seine Jagd.

Besonders interessant ist die Beobachtung kleinerer Bewohner in den geschützten Bereichen. Mit etwas Geduld und einem ruhigen Auftrieb lassen sich Seepferdchen (Hippocampus) finden, die oft in der Nähe der Riffstrukturen verweilen. Auch der Gemeine Rochen (Batoidea) nutzt die sandigen Flächen in der Nähe des Riffs, um nach Nahrung zu suchen. Die Kombination aus hartem Riff und weichen Sandflächen schafft vielfältige Lebensräume für verschiedene Arten.

Ein besonderes Highlight für die Biodiversität ist das Vorkommen des Engelshais (Squatina squatina). Dieser spezialisierte Fisch nutzt die Bodenbeschaffenheit und die Tiefe des Riffs, um unauffällig zu bleiben. Er ist ein Beispiel für die spezifische Fauna, die man in den tieferen und ruhigeren Zonen dieses Standorts erwarten kann. Das Erkennen solcher Arten erfordert einen wachsamen Blick auf den Meeresboden und die Strukturen.

Die Sichtweite an Los Arcos ist unter normalen Bedingungen sehr gut und reicht oft zwischen 10 und 30 Metern. Dies ermöglicht es, sowohl die Details der unmittelbaren Umgebung als auch die weitläufigen Strukturen des Riffs wahrzunehmen. Bei unruhiger See kann die Sichtweite in den flacheren Küstenbereichen jedoch abnehmen, da aufgewirbelter Sand die Sicht trübt. Ein erfahrener Taucher weiß, die Sichtbedingungen vor dem Abstieg genau zu bewerten.

Die Strömungsverhältnisse sind an diesem Platz meist moderat und stellen für die meisten Taucher kein großes Hindernis dar. Es herrscht eine leichte bis mäßige Strömung, die jedoch je nach Meereszustand und Exposition variieren kann. Dennoch sollte man immer darauf achten, wie sich die Bewegung des Wassers auf die Navigation durch die Bögen auswirkt. Ein kontrollierter Schwimmstil ist hier die Basis für einen sicheren Tauchgang.

Tauchen in Los Arcos: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 3 und 27 Metern. Der Platz ist ab Open Water Diver zugänglich, wobei die komplexen Durchlässe und die tieferen Abschnitte eine gute Tarierung und Erfahrung erfordern. Die Sichtweite liegt zwischen 10 und 30 Metern, die Strömung ist allgemein leicht bis moderat.

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Häufige Fragen zu Los Arcos

Welches Niveau brauchst du für einen Tauchgang bei Los Arcos?

Los Arcos ist ab Open Water Diver zugänglich. Für die komplexen Durchlässe und die tieferen Abschnitte solltest du jedoch eine gute Tarierung und Erfahrung mitbringen. Die Navigation durch die Bögen erfordert einen ruhigen, kontrollierten Schwimmstil, damit du die umliegenden Felswände nicht berührst.

Welche Tiefen erwarten dich bei Los Arcos?

Bei Los Arcos tauchst du in Tiefen zwischen 3 und 27 Metern. Die flacheren Bereiche bieten eine gute Übersicht und eignen sich, um die Riffstruktur kennenzulernen. Mit zunehmender Tiefe wird das Relief ausgeprägter, während sich Lichtspiel und vulkanische Strukturen verändern.

Wie sind Sicht und Strömung bei Los Arcos?

Bei Los Arcos liegt die Sichtweite unter normalen Bedingungen zwischen 10 und 30 Metern. In flacheren Küstenbereichen kann aufgewirbelter Sand die Sicht bei unruhiger See verringern. Die Strömung ist meist leicht bis moderat, kann sich jedoch abhängig von Meereszustand und Exposition verändern.

Was kannst du bei Los Arcos unter Wasser sehen?

Bei Los Arcos erkundest du vulkanische Steinbögen, Schwimmdurchlässe sowie eine Mischung aus festem Riff und sandigen Flächen. In Felsspalten leben Muränen, Kanarische Hummer und Gemeine Oktopusse. Mit Geduld kannst du Seepferdchen entdecken, während Gemeine Rochen die Sandflächen nutzen. In tieferen, ruhigen Zonen kommt auch der Engelshai vor.