Tauchsafaris · Ägypten
Sea Treasure – modernes Tauchschiff für lange Tage im Roten Meer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Treasure ist ein neues Stahlschiff mit 18 Kabinen und Platz für bis zu 36 Gäste.
- Drei Beiboote bringen die Taucher zu den Riffen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
- Zwei Bauer-Kompressoren, 12-Liter-Flaschen, Nitrox gegen Aufpreis und eine Fotostation stehen an Bord bereit.
- Die Touren dauern acht Tage und sieben Nächte und starten je nach Route in Hurghada oder Marsa Alam.
Die Einladung
Die Sea Treasure richtet sich an Taucher, die im Roten Meer nicht nur ein paar bekannte Riffe abhaken wollen. Die Routen führen je nach Abfahrt zu den Brothers, nach Daedalus und Elphinstone, in den tiefen Süden oder zu den Wracks von Abu Nuhas und der SS Thistlegorm. Das Schiff selbst ist neu, groß genug für 36 Gäste und auf lange Tauchtage ausgelegt: mehrere Aufenthaltsbereiche, drei Beiboote und ein Tauchdeck, auf dem die Abläufe nicht improvisiert werden müssen. Dazu kommt eine Crew, deren ruhige, hilfsbereite Art in den Rückmeldungen immer wieder auffällt. Wer ein modernes Schiff mit viel Platz sucht und unter Wasser sowohl Großfisch als auch Wracks und Korallengärten sehen möchte, findet hier einen passenden Ausgangspunkt. Die Sea Treasure ist kein kleines, persönliches Safariboot. Ihr Vorteil liegt darin, dass sich eine volle Woche mit anspruchsvollen Routen und komfortablen Pausen verbinden lässt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Treasure wie das, was sie ist: ein neues Stahlschiff, klar auf lange Fahrten und viele Tauchgäste ausgelegt. Nichts daran erinnert an einen alten Holzkahn, der bei jeder Bewegung knarzt. Stattdessen verteilen sich die Bereiche über mehrere Ebenen, mit einem Indoor-Salon, einem offenen Salon und einem Sonnendeck, auf dem man zwischen zwei Tauchgängen nicht auf dem Weg stehen muss. Die Wege zum Tauchdeck und zu den Beibooten sind Teil des Tagesablaufs, nicht eine lästige Unterbrechung. Innen gibt es Klimaanlage, einen Salon mit Unterhaltung und eine Bar; draußen Sitzplätze und Sonnenliegen. Das Schiff kann auch für Gruppen oder Vollcharter genutzt werden. Es ist auf Komfort gebaut, ohne den eigentlichen Zweck zu vergessen: morgens schnell ins Wasser und danach wieder zurück an einen Platz, an dem die Ausrüstung liegen bleiben kann.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt weniger von Animation als vom gemeinsamen Tauchen. Nach dem Briefing kennt man bald die Gesichter der eigenen Gruppe, nach dem dritten Tauchgang werden aus kurzen Gesprächen feste Tischrunden. Die Crew hilft beim Tragen und Anlegen, bleibt aufmerksam und reagiert ruhig, wenn sich Bedingungen ändern. Genau diese Mischung aus Professionalität und persönlicher Freundlichkeit wird von Rückkehrern besonders hervorgehoben. Abends geht es um die Bilder des Tages, um Haie im Blau oder eine enge Passage im Wrack; wer Ruhe sucht, findet sie auf dem Sonnendeck. Die Sea Treasure bietet genug Raum, um sich zurückzuziehen, ohne dass man sich verliert. Das Ergebnis ist keine familiäre Kleinstboot-Atmosphäre, sondern eine größere Gruppe, die durch die Tauchgänge schnell zusammenwächst.
Die Tauchplätze
Die Sea Treasure fährt acht Tage und sieben Nächte auf mehreren Linien zwischen Hurghada und Marsa Alam. Im Norden stehen Tiran, Ras Mohammed, Abu Nuhas und die SS Thistlegorm auf dem Plan; im Süden führen die Routen über die Brothers, Daedalus, Elphinstone, Rocky, Zabargad, St. John’s und Sataya. Die Auswahl der Tauchplätze hängt von Route, Wetter, Strömung und Erfahrung der Gruppe ab. Elphinstone fällt mit seiner Offshore-Lage, den Steilwänden und einer maximalen Tiefe von -60 m aus dem Rahmen; dort sucht man das Blau und große Pelagier. Carless Reef reicht bis -40 m und verbindet Riff mit frei patrouillierenden Muränen. Marsa Mubarak bleibt mit -25 m flacher und ist der Platz für Seegras und Dugongs. Abu Nuhas bringt Wracks statt Wandprofilen. Fanadir North und South, Shaab Abu Nuhas und Umm Gamar liegen bei maximal -30 m, Gotha Abu Galawa bei -35 m. Dazu kommen Korallengärten, Höhlen und Riffblöcke an Middle Reef, Abu Kafan, Shaab Marsa Alam, Rocky Island und Sachwa Abu Galawa. Die genaueren Routen dauern jeweils acht Tage und sieben Nächte.

Abu Nuhas →

Daedalus →
Max. Tiefe · 40 m

Elphinstone →
Max. Tiefe · 60 m

Carless Reef →
Max. Tiefe · 40 m

Marsa Mubarak →
Max. Tiefe · 25 m

Fanadir North →
Max. Tiefe · 30 m

Shaab Abu Nuhas →
Max. Tiefe · 30 m

Umm Gamar →
Max. Tiefe · 30 m

Gotha Abu Galawa →
Max. Tiefe · 35 m

Middle Reef →

Abu Kafan →

Shaab Marsa Alam →

Rocky Island →

Sachwa Abu Galawa →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Unter Wasser trifft man auf dieser Route häufig auf Muränen, Carangiden, Skorpionfische, Rotfeuerfische, Barrakudas, Thunfische, Napoleons, Schildkröten, Delfine, Anthias und Kraken. An den Riffen halten Strömungen die großen Jäger im Blau, während Spalten und Überhänge Muränen, Skorpionfischen und kleinen Riffbewohnern Schutz geben. Die eigentlichen Gründe für einzelne Abstecher liegen bei den Arten, die nicht überall gemeldet werden: In Marsa Mubarak kann ein Dugong durch die Seegraswiesen ziehen, ebenso eine Grüne Meeresschildkröte oder ein Clownfisch. Elphinstone ist der Platz für Weißspitzen-Hochseehaie, Hammerhaie, Walhaie, Tigerhaie und große Carangiden; eine Begegnung bleibt dort eine Frage von Bedingungen und Glück. Carless Reef ist für Weißspitzen-Riffhaie bekannt. Umm Gamar bringt mit etwas Glück Krokodilfische, Fledermausfische und Gaterine. Bei Abu Nuhas zählt zusätzlich das Leben am Wrack: Glasfische, Nacktschnecken, Muränen und Rotfeuerfische zwischen Stahl und Korallen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von Guides begleitet, mit einem Verhältnis von höchstens acht Tauchern pro Guide. Im Team werden Arabisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch, Spanisch und Türkisch gesprochen. Für diese Safari werden mindestens 25 Tauchgänge und AOWD oder eine gleichwertige Brevetierung verlangt. Das passt zu den Routen: Strömung, offene See, Steilwände und tiefere Wracks verlangen mehr als frisch erlernte Grundfertigkeiten. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing, danach bleibt die Gruppe beim Guide und beim Buddy. Ein Buddy-Check ist Pflicht. Wer die Gruppe verliert, sucht höchstens eine Minute, steigt auf, setzt die Boje bei 7 Metern und beendet den Sicherheitsstopp; ein Beiboot übernimmt die Abholung. Die Crew kann einen Tauchgang untersagen, wenn Sicherheitsregeln oder Anweisungen nicht eingehalten werden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen und Gewichten; DIN-Adapter sind vorhanden. Zwei Bauer-Kompressoren versorgen die Füllstation, Nitrox ist verfügbar und kostenpflichtig. Eine 15-Liter-Flasche sowie Leih-Ausrüstung können gegen Aufpreis bestellt werden, darunter BCD, Atemregler, Anzug, Maske, Flossen, Tauchcomputer und Boje. Für Unterwasserfotografen gibt es einen Kameratisch, spezielle Ablage, Ladestationen und getrennte Spülbecken für Kameras. Drei Beiboote übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen und holen die Taucher nach dem Auftauchen wieder ab. Das ist bei Strömung und an weitläufigen Riffen mehr als Komfort: Die Gruppe muss nicht zum Schiff zurückschwimmen und kann dort aufgenommen werden, wo der Tauchgang endet. Technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang wird nicht ausgewiesen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf der Sea Treasure über mehrere Plätze. Das Sonnendeck bietet Liegen und offene Luft, der offene Salon Schatten, und der klimatisierte Innenbereich ist die bessere Wahl, wenn die Sonne nach mehreren Tauchgängen zu viel wird. Ein Jacuzzi und eine Massageecke gehören ebenfalls zum Schiff. Wer lieber allein bleibt, zieht sich in die Kabine zurück; wer Gesellschaft sucht, findet an der Bar oder im Salon schnell Anschluss. Während der Fahrt verändert sich der Blick, nicht aber die Grundfrage des Tages: noch einmal ins Wasser oder erst einmal schlafen? Die großzügige Aufteilung hilft besonders an Tagen, an denen zwischen den Tauchgängen wenig Zeit bleibt. Man muss nicht jedes Mal den gleichen Platz räumen, damit jemand anderes sitzen kann.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit dem Briefing und dem Buddy-Check. Danach geht es über das Tauchdeck in eines der Beiboote oder direkt ins Wasser, je nach Platz und Ablauf. Nach dem Auftauchen wird die Ausrüstung versorgt, etwas gegessen und getrunken, bevor der nächste Tauchgang vorbereitet wird. Zwischen den Einsätzen wechseln die meisten Taucher zwischen Schatten, Sonnendeck, Kabine und Salon; während einer Überfahrt wird aus der kurzen Pause eine längere Ruhephase. Am Abend liegt das Schiff ruhig am Riff oder fährt zum nächsten Abschnitt der Route. Dann folgt, wenn der Platz und die Bedingungen es zulassen, der Nachttauchgang. Nach dem letzten Tauchgang des Tages wird es leiser: Essen, Bilder, ein Gespräch an der Bar oder der Blick über das Wasser. Die genaue Zahl der Tauchgänge richtet sich nach Route, Wetter, Entscheidungen der Guides und dem Zustand der Gruppe.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es westliche und lokale Küche, teils als Buffet, teils als serviertes Gericht. Dazu kommen kalte und warme alkoholfreie Getränke, Kaffee, Tee, frisches Wasser, Obst und Snacks über den Tag. Diätwünsche werden berücksichtigt. Das ist auf einer Tauchsafari wichtiger als eine lange Speisekarte: Zwischen den Tauchgängen braucht es etwas, das schnell erreichbar ist, satt macht und nicht erst lange bestellt werden muss. Die Mahlzeiten liegen im Ablauf dort, wo sie gebraucht werden – nach dem Auftauchen, vor dem nächsten Briefing und am Abend, wenn die Ausrüstung für den Tag ruht. Gegessen wird nicht nur zur Erholung. Der Tisch ist auch der Ort, an dem die Gruppe die Sichtungen des letzten Tauchgangs vergleicht und die nächste Ausfahrt bespricht.
Die Nächte auf See
Die Nächte sind klimatisiert und gehören zu einem Schiff, das eher Ruhe als Seefahrerromantik verspricht. Die Kabinen liegen auf verschiedenen Decks und reichen von Twin-Share-Kabinen bis zu Suiten mit eigenem Jacuzzi. Alle verfügen über ein eigenes Bad und individuell regelbare Klimaanlage. Wer nach dem letzten Tauchgang noch nicht schlafen will, kann sich in den Indoor-Salon zurückziehen, draußen auf dem Sonnendeck sitzen oder in den Jacuzzi steigen. Die Sea Treasure ist ein Stahlschiff; völlige Stille gibt es auf See nicht. Dafür verteilen sich die Gäste auf mehrere Aufenthaltsbereiche, sodass nicht jeder Abend im selben Raum enden muss. Die Kabine ist vor allem Rückzugsort zwischen zwei Tauchtagen. Für eine Woche mit frühem Aufstehen, Kompressorgeräusch und vier möglichen Tauchgelegenheiten am Tag zählt genau das.
Master-Suite mit Whirlpool
Zweibettkabine geteilt
Suite, Sonnendeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die aufgeführten acht Tage und sieben Nächte beginnen und enden je nach Route in Hurghada oder Marsa Alam; einzelne Fahrten verbinden Marsa Alam mit Hurghada. Die Transferdetails hängen vom jeweiligen Abfahrts- und Rückkehrhafen ab. Wer nicht direkt am Schiff ankommt, sollte einen Tag vorher in Ägypten sein, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg gefährdet.
- Baujahr
- 2026
- Länge
- 46 m
- Breite
- 11 m
- Maximale Passagierzahl
- 36
- Anzahl Kabinen
- 18
- Motoren
- 3 Merccedes 1200 PS
- Beiboote
- × 3
- Webseite
- blueshadesdiving.com ↗
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