Tauchsafaris · Philippinen
Dolphin Philippines – ein Arbeitsschiff für lange Tauchwochen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Dolphin fährt seit mehr als zwanzig Jahren Taucher zu abgelegenen Riffen wie Tubbataha.
- Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen vom Schiff zum Riff und wieder zurück.
- Die Route verbindet je nach Abfahrt Anilao, Verde Island, Puerto Galera, Apo Reef, Coron und Tubbataha.
- An Bord gibt es vier Tages-Tauchgänge auf Tubbataha, aber keine Nachttauchgänge.
Die Einladung
Die Dolphin ist kein schwimmendes Boutique-Hotel, sondern ein Schiff, das für lange Tauchfahrten gebaut und über Jahre genutzt wurde. Seit mehr als zwanzig Jahren bringt sie Taucher zu Tubbataha, weit draußen vor der Küste, wo tiefe, nährstoffreiche Strömungen große Fische und dichte Riffgemeinschaften zusammenführen. Wer an Bord geht, sucht keine kurze Ausfahrt mit einem einzelnen Höhepunkt, sondern mehrere Tage, in denen das Wasser den Takt vorgibt: früh ins Beiboot, zurück an Bord, essen, ausruhen, wieder ins Wasser. Je nach Fahrt kommen Steilwände, Korallengärten, Makroplätze und die Wracks von Coron dazu. Die Dolphin passt zu Tauchern, die abgelegene Plätze sehen wollen und dafür ein zweckmäßiges Schiff mit eingespielter Aufteilung akzeptieren. Der Reiz liegt nicht in glänzenden Details, sondern darin, dass Küche, Tauchzentrum, Beiboote und offene Decks um genau diese Tage unter Wasser angeordnet sind.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst die Aufteilung auf: Das Tauchzentrum liegt unten mittschiffs, die Beiboote liegen auf dem oberen Deck, und dazwischen verteilen sich die Kabinen und Aufenthaltsbereiche. Die Dolphin hat den Charakter eines soliden Stahlrumpfs, der nicht erst für die nächste Saison erfunden wurde. Die Renovierung von 2017 hält die wichtigen Bereiche auf einem zeitgemäßen Stand, ohne dem Schiff seine Arbeitsatmosphäre zu nehmen. Vom Kai aus sieht man ein Liveaboard, das für Fahrt und Tauchbetrieb eingerichtet ist, nicht für Hafenpromenaden. Die Wege sind kurz genug, um vom Tauchzentrum zu den Ausstiegen der Skiffs zu gelangen, und oben bleibt Platz für Liegestühle, Tische, Schatten und Sonne. Hinten auf dem mittleren Deck gibt es eine kleine Lounge, vorne einen Geländerweg. Wer ein Schiff mit Geschichte lieber mag als eine sterile Neuanfertigung, erkennt hier schnell, worauf die Woche ausgerichtet ist.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen sich Taucher, die wegen derselben abgelegenen Plätze gekommen sind. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter aus dem Beiboot, die bevorzugte Flasche und den Platz am Tisch. Die Crew spricht Englisch und bewegt den Betrieb zwischen Küche, Tauchzentrum und Skiffs, ohne dass der Tagesablauf ständig erklärt werden muss. Mehrere Crewmitglieder haben medizinische und Notfallausbildungen; bei der eigenen Ausrüstung bleibt jeder Taucher trotzdem selbst verantwortlich. Abends kann das obere Deck zum Treffpunkt werden: Bar, Tische, Grill und viel offener Raum sind vorhanden, bei passender Gelegenheit auch eine Tanzfläche. Das Schiff bleibt dabei eher gemeinsames Tauchlager als Clubhotel. Die Verpflegung wird sehr stark bewertet, das Schiff selbst etwas nüchterner. Wer eine makellose Luxuskulisse erwartet, findet passendere Boote; wer nach dem Tauchgang gern mit derselben Gruppe am Tisch sitzt, bekommt den wichtigeren Teil einer Safari.
Die Tauchplätze
Die aufgezeichneten Fahrten reichen von sieben Tagen und sechs Nächten zwischen Anilao, Verde Island und Puerto Galera bis zu sieben Tagen und sechs Nächten auf Tubbataha. Eine Apo-Reef-Coron-Runde ab Anilao dauert ebenfalls sieben Tage und sechs Nächte; die Apo-Reef-Coron-Tubbataha-Expedition nach Puerto Princesa neun Tage und acht Nächte. Verde Island führt bis maximal -38 m durch ein artenreiches Riff mit Thunfisch, Platax, Makrelen und Gorgonien. Am Verde Island Drop-off geht es bis maximal -30 m an eine strömungsgeformte Wand, an der unter anderem Schildkröten und Froschfische vorkommen. Apo Reef reicht bis maximal -40 m und verbindet Steilwände mit Schildkröten, Haien, Rochen und großen Riffgemeinschaften. Buceo Point und Fantasea liegen jeweils bei maximal -20 m: der erste Platz ist ein Makro- und Nachttauchplatz, der zweite ein Korallengarten mit grünen Schildkröten. West Escarceo erreicht -30 m und kann sich mit der Gezeitenströmung vom entspannten Riffgang zum Strömungstauchgang verändern. Sinandigan Wall geht bis maximal -40 m, Monkey Beach bis -35 m und Dungon Wall bis -35 m an Korallenwänden vorbei. Die Canyons reichen bis -35 m und verbinden starke Strömung mit Barrakudas, Carangiden und großen Schulen. In Coron liegen Barracuda Lake und Akitsushima bei maximal -40 m beziehungsweise -38 m; Kogyo Maru reicht bis -36 m, die Okikawa Maru bis -26 m. Hier sind die Wracks selbst der Grund für die Fahrt: japanische Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg, die inzwischen von der Unterwasserwelt besiedelt werden.

Verde Island →
Max. Tiefe · 38 m

Puerto Galera →
Max. Tiefe · 35 m

Verde Island drop-off →
Max. Tiefe · 30 m

Apo Reef →
Max. Tiefe · 40 m

Buceo Point →
Max. Tiefe · 20 m

Fantasea →
Max. Tiefe · 20 m

West Escarceo →
Max. Tiefe · 30 m

Sinandigan Wall →
Max. Tiefe · 40 m

Monkey Beach →
Max. Tiefe · 35 m

Dungon Wall →
Max. Tiefe · 35 m

Canyons →
Max. Tiefe · 35 m

Barracuda Lake →
Max. Tiefe · 40 m

Akitsushima →
Max. Tiefe · 38 m

Kogyo Maru →
Max. Tiefe · 36 m

Okikawa Maru →
Max. Tiefe · 26 m
Was man unter Wasser trifft
Über mehrere Plätze hinweg begegnen einem auf dieser Route vor allem Carangiden, Skorpionfische, Muränen, Nacktschnecken, Schnapper, Papageifische und Kraken. Dazu kommen, je nach Platz und Bedingungen, Thunfisch, Barrakuda, Zackenbarsch, Riffhaie, Meeresschildkröten, Anthias und Fledermausfische. Die Strömungen an tiefen, offenen Riffen können große Tiere anziehen; Tubbataha ist gerade für Haie, Rochen, Schildkröten, Schulen von Jacks und Thunfisch bekannt. Für besondere Begegnungen lohnt der genaue Blick auf den einzelnen Tauchplatz. Verde Island ist der einzige aufgezeichnete Platz für Napoleonfisch und Anemonen. Am Verde Island Drop-off kommt der einzige Balistenvorkommnis dieser Route hinzu. Apo Reef ist der einzige Platz für den genannten Kalmar. Buceo Point bringt Makrojäger zu Seepferdchen und Krabben, Monkey Beach zum Goby. Sinandigan Wall ist der Platz für Carangiden mit großen Augen und Kaiserfische. Dungon Wall kann den nur dort erfassten Igelfisch zeigen. In den Canyons liegen die besonderen Chancen auf Hammerhai und Zwergseepferdchen. Nichts davon ist eine Garantie; genau deshalb bleibt der Blick bei jedem Tauchgang offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch; ein Cruise Director gehört zur Besatzung. Mehrere Crewmitglieder verfügen über medizinische und Notfallausbildungen, Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets sind an Bord. Die Tauchgänge werden über das Dive Center und die beiden Skiffs organisiert, sodass die Taucher nicht am großen Rumpf ins Wasser springen müssen. Konkrete Zahlen zur Größe der Tauchgruppen, zum Verhältnis von Guide und Gästen, zu einzelnen Tauchlehrerqualifikationen oder zu einer geforderten Mindestzahl an Tauchgängen sind nicht festgelegt. Das Niveau der Reise ergibt sich aus den Zielen: Tubbataha kann starke Strömungen haben, und auf diesen Fahrten bleibt es bei vier Tages-Tauchgängen; Nachttauchgänge sind dort nicht vorgesehen. Vor jedem Tauchgang braucht es deshalb ein klares Briefing zu Einstieg, Strömung, Treffpunkt und Rückkehr zum Skiff. Die Notfallausrüstung umfasst Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets und Funk- sowie Ortungstechnik.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist mittschiffs angeordnet und auf die beiden Beiboote ausgerichtet. Die Taucher verlassen das Zentrum durch seitliche Türen, steigen in die Skiffs und werden nach dem Tauchgang wieder zum Schiff gebracht. Eine Plattform, schattiger Platz, Spülbecken und Außenduschen gehören zur Arbeitsseite des Decks. DIN-Adapter sind vorhanden; das Schiff unterstützt außerdem Sidemount-, technische und Rebreather-Tauchgänge. Nitrox ist verfügbar, aber als Zusatzleistung organisiert und nicht automatisch Teil jeder Buchung. Angaben zu Flaschengröße, Material, Kompressor, Füllstation, Bojen, Fototisch oder bestimmten Mietmarken liegen nicht vor. Das ist für die eigene Planung wichtig: Wer mit Sonderausrüstung reist oder Leihausrüstung braucht, sollte den Bedarf vorab anmelden, damit das passende Material an Bord ist. Die zwei Skiffs sind der entscheidende Unterschied zum direkten Sprung vom großen Schiff: Die Gruppen können am Platz abgesetzt und dort wieder aufgenommen werden, wo sie auftauchen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere Ebenen. Das obere Deck ist offen genug für Liegestühle, Tische und den Wechsel zwischen Sonne und Schatten; zwei Außenduschen helfen, Salz und Reste vom Riff abzuspülen. Wer Ruhe sucht, kann sich auf die kleine Lounge am Heck des mittleren Decks zurückziehen oder vorne am Geländer den Kurs beobachten. Während der Fahrt wird aus dem Tauchdeck ein Platz zum Sitzen, Lesen oder Trocknen der Handtücher. Eine Bibliothek sowie Audio- und Video-Unterhaltung gibt es ebenfalls, aber niemand muss die Pause mit Programm füllen. Wenn kein Tauchgang ansteht, zählt vor allem der Raum: oben Luft und Weite, unten Klimaanlage und Ruhe. Die Wascherei an Bord ist praktisch, wenn eine Woche mit nasser Tauchkleidung und mehreren Sprüngen pro Tag beginnt.
Ein Tag an Bord
Auf Tubbataha beginnt der Tag vor dem ersten Tauchgang mit Briefing und Vorbereitung. Danach geht es mit dem Skiff zum Riff, zurück an Bord, an den Tisch und wieder ins Wasser. Vier Tages-Tauchgänge strukturieren dort den Tag; Nachttauchgänge sind wegen der Bedingungen und Strömungen nicht vorgesehen. Zwischen den Sprüngen werden Flaschen gewechselt, gegessen, getrocknet und die nächste Stelle besprochen. Während der Fahrt liegt das Tauchzeug nicht im Mittelpunkt: Dann wird das obere Deck zum Platz für Schatten, Sonne oder einen Liegestuhl, während die Dolphin den nächsten Abschnitt zurücklegt. Die Mahlzeiten schieben sich in die Pausen, Snacks halten die Lücken klein. Am Abend bleibt Zeit für die Bar oder den Grill, bevor die Kabine wieder zum eigenen Rückzugsort wird. Auf Routen mit Verde Island, Puerto Galera und Coron hängt der genaue Ablauf vom jeweiligen Tauchplatz und der Fahrt ab. Die Reihenfolge bleibt dieselbe: Briefing, Skiff, Wasser, Essen, Ruhe, nächster Tauchgang.
Was man an Bord isst
Die Küche ist auf eine Woche mit vielen Tauchgängen eingestellt: Vollpension, Buffet, Snacks über den Tag und sowohl westliche als auch lokale Gerichte. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; auch glutenfreie Mahlzeiten können nach vorheriger Mitteilung organisiert werden. Getränke ohne Alkohol, Wasser, Tee und Kaffee gehören dazu, während Bier, Wein, Cocktails und andere alkoholische Getränke über die Bordbar laufen. Der Grill ist nicht nur Dekoration: Es gibt Barbecue an Bord und je nach Reise auch am Strand. Entscheidend ist weniger die große Auswahl als der Zeitpunkt. Nach dem Tauchgang wartet etwas zu essen, bevor die Ausrüstung für den nächsten Sprung vorbereitet wird. Die Verpflegung ist der am höchsten bewertete Bereich des Schiffs. Das passt zu einem Tagesablauf, in dem der Tisch nicht bloß Treffpunkt am Abend ist, sondern die kurze Pause zwischen zwei Wasserzeiten.
Die Nächte auf See
Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Dusche statt. Große Fenster bringen Licht in die Räume; die VIP-Kabinen haben zusätzlich eine Minibar. Es gibt Master-Kabinen auf dem Hauptdeck sowie Doppel- und Zweibettkabinen auf dem unteren Deck, darunter auch Familienkabinen. Die Dolphin bietet damit verschiedene Schlaflösungen, aber keinen anonymen Hotelkorridor: Küche, Essbereich und Tauchzentrum liegen in derselben klaren Bordaufteilung, und die Geräusche des Schiffs gehören zur Reise dazu. Wer absolute Stille sucht, sollte sich bewusst sein, dass ein Liveaboard nachts nicht zum Landhotel wird. Dafür bleibt die Kabine nach vier Tauchgängen täglich ein eigener Raum mit Klimaanlage, Dusche und Fenster. Auf dem mittleren Deck liegen die beiden VIP-Kabinen; die übrigen Kabinen verteilen sich auf die unteren Ebenen. Handtücher für Kabine, Strand und Deck sind vorhanden.
Master-Kabinen
Doppel, Hauptdeck, Kabinen mit Etagenbetten
Zweibettkabinen, Unterdeck
Doppel, Unterdeck, Kabinen mit Etagenbetten
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Fahrten starten je nach Route in Anilao oder Puerto Princesa und enden in Puerto Galera, Anilao oder Puerto Princesa. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen; die genaue Organisation wird vor der Reise mitgeteilt. Für eine Safari mit früher Abfahrt ist es sinnvoll, bereits am Vortag am Ausgangsort anzukommen. So beginnt die Tauchwoche nicht mit einem knappen Anschluss, sondern mit dem Einsteigen.
- Baujahr
- 1996
- Jahr der Renovierung
- 2017
- Länge
- 31 m
- Breite
- 6,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- 2 × Yanmar Turbo Diesel mit 500 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 8 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- tubbataha.ph ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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